Anhängeuhren – der besondere Blickfang

Anhängeuhren sind ein echter Klassiker, dabei aber keineswegs angestaubt. Wenn Anhängeuhren dafür gedacht sind, z. B. im Bereich der Brust befestigt zu werden und nach unten zu hängen, steht ihre Zeitanzeige auf dem Kopf, damit ein müheloses Ablesen möglich ist. Es gibt verschiedene Arten von Anhängeuhren, die sich meist auch in ihrem typischen Design stark unterscheiden.

Anhängeuhr

Die bekanntesten Beispiele sind:

• Die Schwesternuhr (auch Kitteluhr genannt)
• Die Taschenuhr
• Die Klippuhr

Die Schwesternuhr – very british

Schweseternuhr

Die Schwesternuhr wird auch Kitteluhr genannt – nach der Berufskleidung der Krankenschwester. Sie dient nicht nur der Zeitmessung, sondern hilft auch dabei, den Puls eines Patienten zu erfassen. Hierbei hilft ein aufgedrucktes Tachymeter. Dieses ist mit den Sportuhren vergleichbar, hat aber die Zeiteinheit 1 pro Minute.

Die Schwesternuhr ist deshalb eine Anhängeuhr, weil dieser Beruf hygienisch sensibel ist und eine Armbanduhr zu viele Keime tragen würde. Außerdem besteht die Gefahr, die Patientinnen und Patienten bei der Körperpflege mit einer Armbanduhr zu verletzen. Diese Anhängeuhren begannen ihren Weg um den Globus in Großbritannien, wo man sie nurse watches nennt. Manchmal wird die Schwesternuhr auch von einer Hülle aus Silikon getragen. Dies macht eine farbliche Anpassung an den eigenen Geschmack einfacher und eignet sich besonders für moderne Designs. Die klassischeren Modelle hängen dagegen an einer Kette. Viele Schwesternuhren verfügen über eine berufsbezogene Symbolik, z. B. das Rote Kreuz.

Auch in Ihrem Au Bijou Uhrenshop finden Sie hochwertige Schwesternuhren.

Die Taschenuhr – seit dem 14. Jahrhundert der angesagte ZeitmesserTaschenuhr Skelett

Die Taschenuhr ist eine besonders bekannte Form der Anhängeuhren und wird meist nicht als lapel watch getragen, also in der Nähe des Revers (lapel), sondern eher im unteren Bereich des Oberkörpers. Sie wird häufig mit einer Kette im Knopfloch der Anzugweste befestigt und in der Westentasche aufbewahrt. Es gibt sie mit und ohne Deckel.

Die Taschenuhr schaut auf eine wesentlich längere Geschichte zurück als die Schwesternuhr. Die Voraussetzungen für die ersten tragbaren Uhren wurden im 14. Jahrhundert geschaffen. Davor waren Uhren nicht transportabel, weil sie hängende Gewichte hatten, die sich bei einem Ortswechsel verheddert hätten. So wäre die Uhr stehengeblieben. Im 14. Jahrhundert wurde diese Mechanik ersetzt durch einen Antrieb, dessen Lage keinen Einfluss auf seine Funktionsweise hatte. Dieser neue Antrieb funktionierte durch eine Stahlfeder. Die älteste erhaltene Uhr mit Federantrieb ist eine Standuhr und steht im Nürnberger Germanischen Nationalmuseum. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Reiseuhren, und um 1470 die dosenförmigen oder kugelförmigen Taschenuhren. Auch diese Uhren waren Anhängeuhren, denn man befestigte sie meist mit einer Kette um den Hals. Diese Anhängeuhren waren im Prinzip kleine Tischuhren. Damals schien diese Entwicklung die Zeitgenossen nicht sonderlich bewegt zu haben, denn es finden sich nur wenige überlieferte Zeugnisse hierzu.

Erst im Ersten Weltkrieg wurde die Armbanduhr erfunden, weil sie für die Soldaten an der Front praktischer war. Damit verlor die Taschenuhr ihre einst dominante Bedeutung. Taschenuhren und Zubehör in großer Auswahl finden Sie in Ihrem Uhrenshop.

Die Klippuhr – modern und praktischLe Clip Uhr

Die Klippuhr ähnelt der Schwesternuhr, wird aber mit einem Klipp, der in die Uhr integriert ist, an der Kleidung befestigt. Diese Art der Anbringung bietet sich besonders für moderne, poppige Designs für junge Leute an, die auf der Höhe der Zeit sein wollen. Aber auch in hygienisch sensiblen Berufen trägt man gerne Klippuhren, z. B. in der Lebensmittelproduktion, bei der Medikamentenherstellung oder in medizinischen Berufen.

Stöbern Sie im Uhren Online Shop oder Offline im Uhren Fachgeschäft  Au Bijou Uhren & Schmuck in Basel, wo Sie über 100 verschiedene Anhängeuhren finden…

Anhängeuhren: modern, praktisch, oder klassisch

Ein besonders schönes Detail für die äußere Erscheinung ist die Anhängeuhr. Sie verleiht als klassisch gehaltener Zeitmesser der Frau von Welt einen Hauch von Gediegenheit. Es gibt sie aber auch als moderne Klippuhren oder als Accessoire der Krankenschwester. Diese Anhängeuhren sind auch zum Pulsmessen geeignet.

Vintage oder klassisch

Wenn Sie Ihrem Äußeren das gewisse Etwas geben wollen, das nicht jede Frau hat, dann entscheiden Sie sich doch für eine Anhängeuhr. Im Unterschied zu einer Taschenuhr wird die Anhängeuhr so aufgehängt, dass man sie an der Brust tragen und gut ablesen kann. Man kippt sie einfach ein wenig nach oben und sieht schon die aktuelle Tageszeit. Es gibt in Ihrem uhren-shop.ch Vintage Modelle, die ausdrücklich Anleihen bei vergangenen Epochen nehmen, aber auch klassische Ausführungen, die einfach zeitlos wirken. Überzeugen Sie sich von unserer Auswahl an Anhängeuhren.

Die Klippuhr für hygienisches Arbeiten

Natürlich sollte jedes Outfit auch eine Uhr umfassen. Aber was machen Sie, wenn Sie in einem hygienisch sensiblen Bereich arbeiten, wie beispielsweise in der Pflege, Medizin, in der Küche, in der Lebensmittelproduktion, im Pharma-Bereich? Dann ist eine Armbanduhr nicht immer geeignet. Genau dafür gibt es die Klippuhr. Diese befestigen Sie mit einem praktischen Klipp einfach und sicher an ihrer Oberbekleidung. Klippuhren sind häufig modern gehalten und geben ein klares Statement ab: Das Hier und Jetzt zählt! Wer lieber keine modernde oder auffällige Klippuhr möchte, findet bei Au Bijou Uhren & Schmuck GmbH auch klassische oder elegante Modelle. Einige Klippuhren sorgen für die Prise Humor im Alltag. Unsere Klippuhren ergänzen die Berufskleidung als schönes und praktisches Accessoire. Sie sind gut ablesbar, verfügen über ein solides Uhrwerk und überzeugen mit ihrem ansprechenden Design. Das Ticken ist sehr leise. So gehen Outfit und Funktionalität Hand in Hand. Besonders bekannt ist der Hersteller Le Clip – natürlich bei uns erhältlich.

Die Zeit immer im Blick: die Schwesternuhr

Auch die Schwesternuhr wird nicht am Handgelenk, sondern an der Oberbekleidung getragen. Viele Pflegeteams entscheiden sich für den Brustbereich, aber auch der untere Bereich des Oberteils ist geeignet. Meist wird diese Uhr von Pflegepersonal, Hebammen oder Arzthelferinnen getragen. Daher sind auch die Motive häufig der medizinischen Thematik angepasst. Befestigt wird die Schwesternuhr entweder mit Klipp oder an einer kleinen, oft breiten Kette. Die Schwesternuhr geht ursprünglich auf die englische nurse watch zurück, die ihren Siegeszug um den Globus in Großbritannien antrat. Man nennt sie auch lapel watch. Manche Modelle werden in einer Hülle aus Silikon getragen. Diese Hüllen sind meist in verschiedenen Farben erhältlich – je nach Farbe der Arbeitskleidung oder nach persönlichem Geschmack. Die Schwesternuhren enthalten in der Regel eine spezielle Skala zur Pulsmessung. Auch hier ist das Zifferblatt um 180 Grad verdreht, damit die Uhr leichter ablesbar ist. In vielen Regionen im deutschsprachigen Raum ist es üblich, einer frisch examinierten Pflegerin eine Schwesternuhr zu schenken. Die Entwicklung dieser Modelle ist noch nicht am Ende – zurzeit wird unter Uhrenherstellern diskutiert, sie ihren Funktionen zu erweitern.