Uhren von Jacob Jensen vereinen Pure + Perfect + Enduring

Dafür stehen sie ein. Pure + Perfect  + Enduring = Nacht und Tag. Ein Motto, welches zur Vision wurde. Und diese Visualisierungen wurde in einem passenden Logo vereint. Das Logo von Jacob Jensen. Aber was steckt dahinter?

Die Uhren von Jacob Jensen sind Anhänger der reinen Gestaltung

Die Absicht dieses dänischen Designers war es, Form und Funktion seiner Uhren auf eindrucksvolle Weise zu vereinen. Darum ist die Form seiner Uhren klar definiert, damit die hervorragende Funktionalität noch besser zum Ausdruck kommt. Er hat mit seiner künstlerischen Darstellung versucht, die Ästhetik des täglichen Lebens wunderbar in die Dinge des Lebens einfließen zu lassen.

Sie sind perfekt in ihrer Funktionalität

Die Uhren dieser Designer Serie tragen die perfekte Funktionalität inne. So ist die Ergonomie am Handgelenk zu 100 % stimmig. Unnötige Elemente wurden bei der gestalterischen Darstellung selektiert. Damit konnten Meisterwerke am Handgelenk entstehen, die neue Massstäbe setzten, nicht nur in der Funktionalität, sondern auch im Design. Jacob Jensen entschied sich bewusst immer für ein schlichtes Design, welches Zeit und Raum überdauert.

Und sie stehen für Ausdauer und Beständigkeit ein

Das Design von Jacob Jensen versteht es – wie kaum ein anderes – neue  kreative Ideen einzusetzen und sie mit dauerhaften Produkten zu verbinden. Schliesslich soll eine Uhr nicht nur im Augenblick für Begeisterung sorgen. Sie soll auch in weiterer Zukunft Freude beim Betrachten vermitteln. Das gelingt einer Uhr aber nur dann, wenn sie aus nachhaltiger Qualität besteht und Material und Konstruktion perfekt aufeinander abgestimmt sind. Nicht zu vergessen das Design, auch dieses darf sich über Jahre hinweg beweisen.

Werte, die Jacob Jensen seinen Uhren mitgegeben hat, bleiben immer bestehen. Egal, ob es sich dabei um eine HiFi-Anlage handelt oder um eine Armbanduhr. Er schaffte es, den Gegenständen des Alltags einen Spirit zu verleihen, der als unendlich gilt. So wurde aus einem einfachen Sohn eines Polsterers und Tapezierers  ein weltbekannter Designer. Ihm ist es gelungen mehr als 500 verschiedenen Produkten „seinen Stempel aufzudrücken“ und er hat diese Produkte dadurch unverkennbar gemacht. Jacob Jensen gilt als Vertreter des Funktionalismus, dieser Funktionalismus war in seiner Formsprache klar zu erkennen und er lebt bis heute weiter.

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Wer war Jacob Jensen?

Danish Modern-  die goldene Ära der 50er-Jahre  – konnte der dänische Designer Jacob Jensen für sich nutzen. Ihm war es als ersten Dänen gestattet, die Ausbildung zum Industriedesigner zu absolvieren.  Im Jahre 1958 gründet er sein eigenes Atelier, das 1966 nach Hejlskov verlegt wurde, wo es heute noch als Standort dient. Seine Designerarbeiten sind heute noch im Designmuseum in Kopenhagen zu bewundern. Einige Meisterstücke seiner Sammlung sind sogar in New York – im Museum of Modern Art – ausgestellt und erinnern an eine unvergessliche Künstlerlegende. Das Erbe von Jacob Jensen trägt sein Sohn Timothy weiter. Timothy Jacob Jensen wurde von seinem Vater in den Jahren 1978 bis 1981 ausgebildet  und das legendäre Design wurde nun unter seiner Führung fortgesetzt. Im Alter von 89 Jahren starb Jacob Jensen am 15. Mai 2015. 100 internationale Auszeichnungen erhielt der angesagte Industriedesigner des 20. Jahrhundert für sein Tun.

Die Designsprache, die Jacob Jensen fand, hat bis heute nicht an Bedeutung verloren, nein viel mehr – es hat dazu gewonnen. Der grafische Ausdruck ist unverfälscht und gradlinig, das mag wohl der Grund sein, warum ihn viele Menschen so sehr schätzen.

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Die Uhren von Jacob Jensen sind vielfältig aufgestellt, das zeigt auch unser Sortiment auf

Ob analog oder digital. Ob Chronograph oder klassischer Zeitmesser. Jede Uhr, ist eine schlichte Eleganz, die im Klassikdesign von Jensen verankert ist.

Seine Uhren sind deshalb so berühmt, weil sie Licht und Dunkelheit in sich vereinen und Tag und Nacht zum Besten geben. So können sich Minimalismus und Präzision auf eindrucksvolle Weise entfalten.

Die mechanische Taschenuhr als topmoderner Klassiker

Wer sich für eine mechanische Taschenuhr entscheidet, verlässt sich auf bewährte, traditionelle Technik – und liegt dabei voll im Trend. Natürlich finden Sie auch im Uhren-Shop eine große Auswahl an mechanischen Taschenuhren.

Lesen Sie weiter, wenn Sie mehr über die Funktionsweise von mechanischen Uhrwerken wissen möchten.

Was ein Uhrwerk eigentlich ist

Ein Uhrwerk ist die Gesamtheit aller Mechanismen in einer Uhr. Das Uhrwerk stellt also die Technik dar, die die Uhrzeit richtig anzeigt, das Datum, die Mondphase u. v. m.

Es gibt außer den Uhren noch andere Apparate, die ein Uhrwerk benötigen, z. B. Messschreiber, Spieldosen, Belichtungsschaltuhren und Zeitzünder.

Uhren-Fans unterscheiden das mechanische vom elektromechanischen Uhrwerk. Die Zahnräder sind ein wichtiger Bestandteil dieser Uhrwerke, weil sie für ein dauerhaftes Funktionieren geeignet sind. Es gibt aber auch Uhrwerke, die keine Zahnräder besitzen. Dies trifft auf die elektronischen Uhrwerke zu, die ohnehin nur wenige bewegliche Mechanismen haben. Digitaluhren haben gar keine beweglichen Mechanismen (abgesehen von Schwingquarzen), weil sie eine Ziffernanzeige haben, die mit Elektro-Optik funktioniert.

Das mechanische Uhrwerk

Wenn Sie sich eine große antike Räderuhr anschauen, sehen Sie am deutlichsten, was ein mechanisches Uhrwerk ist. Es verfügt über einen Speicher für Energie, bei dem es sich meist um einen Gewichtsantrieb handelt. Außerdem hat es mehrere Getriebestufen mit Zahnrädern, also das Räderwerk. Ferner gibt es hier eine Hemmung und einen Gangregler zu sehen. Aus dem Getriebe wird ein Zweig abgeleitet, der die Zeiger antreibt, die außerhalb des Uhrwerks liegen. Dies nennt man das Zeigerwerk, welches ebenfalls im Uhrwerk liegt – mit Ausnahme der Zeiger. Meist zählt man die Gewichte und das Zeigerwerk nicht zum eigentlichen Uhrwerk.

Das mechanische Uhrwerk ist ein Getriebe mit mehreren Stufen. Die Räder laufen mit einer gleichbleibenden Winkelgeschwindigkeit. Die Energie, die für den Antrieb erforderlich ist, stammt aus einem mechanischen Speicher. Die potenzielle Energie in diesem Speicher wird in kleinen Dosierungen regelmäßig freigesetzt, wobei sie in eine Drehbewegung der Vorrichtung für die Anzeige (Zeigerachsen) umgewandelt wird.

Die Bestandteile in einem mechanischen Uhrwerk

In jedem mechanischen Uhrwerk befindet sich mindestens ein Räderwerk. Dabei ist das Gehwerk das wichtigste – jede Uhr braucht es. Dieses Gehwerk verbindet den Energiespeicher mit dem Gangregler. Darüber hinaus können noch ein oder mehrere zusätzliche Räderwerke enthalten sein, z. B. ein Weckerwerk, eine Zeitschalteinrichtung, ein Spielwerk oder ein Schlagwerk. Diese werden durch das Gehwerk gesteuert.

Ein Gangwerk hat vier Komponenten:

  • Die Vorrichtung für den Antrieb mit einem geeigneten Aufzug
  • Die Vorrichtung für die Anzeige mit den Zeigern oder Springzahlen
  • Die Hemmung
  • Die Gangregelung, die mit einer Unruh funktioniert oder einem Kugelumlauf, Pendel oder Drehpendel.
  • Der Antrieb wird bei mechanischen Uhrwerken mit den folgenden Mechanismen gewährleistet:
  • Antrieb mit Federwerk: Dieses wird mit einem Schlüssel aufgezogen, hat eine Aufzugskrone und einen Elektromotor oder Elektromagneten. Automatikuhren haben eine Unwucht und sich bewegende Träger.
  • Antrieb mit Gewichten: Dieser Antrieb wird aufgezogen, indem man an den Ketten zieht; für Seile gibt es eine Kurbel; Großuhren werden mit Elektromotor aufgezogen.

Welche mechanische Taschenuhr ist antik und welche nur im Antik-Look?

Oft sind Uhren im Antik-Look so gut gemacht, dass sie kaum von echten alten Uhren zu unterschieden sind. An vielen Orten bekommt man alte Uhren angeboten: Auktionshäuser, Börsen und Internetplattformen bieten solche an, aber auch auf Flohmärkten wird manch ein Uhren-Sammler fündig. Daher sind Kenntnisse wichtig.

Das Alter einer Taschenuhr erkennt man vor allem dann, wenn man sie öffnet. Eine Taschenuhr besitzt auf der Rückseite und im Deckel Angaben wie die Seriennummer, Stempel und etwaige Bildmarken. (Bildmarken sind Markenzeichen in Form eines Bildes.) Diese Angaben verraten den Hersteller und das Jahr der Fertigung. Weitere Infos in unserem Blog-Artikel: Alter von Taschenuhren bestimmen.

Noch einfacher ist es manchmal bei Gravuren und Bildmarken. Wenn es in der Widmung heißt „Zur Hochzeit 1929“, dann ist es wahrscheinlich, dass die Taschenuhr auch zu dieser Zeit gefertigt wurde.

Leider gibt es immer wieder Fälle von alten Taschenuhren, die ohne Angabe des Herstellers hergestellt wurden. Dann ist auch das Alter meist schwer zu erkennen. Ist eine Signatur auf dem Zifferblatt vorhanden, so handelt es sich nicht immer um die Signatur des Herstellers, sondern oft auch um die des Verkäufers.

Andreas Strehlers Taschenuhren – der dezente Luxus

Andreas Strehler ist ein Schweizer Uhrmacher und Konstrukteur und Tüftler-Genie, geboren 1971 in Winterthur.

Unter seinen Taschenuhren fällt ein Modell besonders auf: Der Tischkalender mit der speziellen Funktionsweise, der die Uhrenwelt revolutioniert hat.

Der Tischkalender von Andreas Strehler

Der Tischkalender von Andreas Strehler strahlt Perfektion in der Uhrmacher-Handwerkskunst aus und weiß diese mit jugendlichem Pioniergeist zu kombinieren.

Schon 1998 stellte Strehler den Tischkalender als seine erste eigene Schöpfung vor. Dieses Werk ist im Grunde eine Tischuhr oder Schreibtischuhr, weil das Prachtstück über einen Sockel verfügt und sich von daher gut platzieren lässt. In den Sockel sind zwei Uhren – oder besser: Zifferblätter – eingelassen. Das linke Kleinere zeigt den Wochentag an. Das in der Mitte positionierte größere Zifferblatt stellt einen ewigen Kalender dar, der Datum und Monat anzeigt.

Doch damit noch nicht genug: Auf der rechten Seite des Tischkalenders befindet sich eine herausnehmbare Taschenuhr.

Der Clou: Diese Taschenuhr synchronisiert sich beim Einsetzen automatisch mit dem ewigen Kalender. Das Prachtstück verfügt über unterschiedliche, feinmechanisch ausgeklügelte Vorrichtungen zur Sicherheit, damit fehlerhafte Auslösungen nicht auftreten.

Dieses einzigartige Kunstwerk braucht „seine“ spezielle Taschenuhr wie ein Fisch das Wasser: Nur mit ihr funktioniert die Synchronisation.

Der Sockel versorgt den Kalender mit einer eigenen Energieversorgung, aber sie ist nur für das Weiterschalten des ewigen Kalenders gedacht. Selbstständig weiterschalten kann der Kalender nicht, dafür braucht er den Impuls der Taschenuhr. Erst wenn die Taschenuhr eingesetzt worden ist, weiß der Kalender die Zahl der in der Zwischenzeit vergangenen Tage und die Anzeige des Datums schaltet sich auf die aktuelle Position.

Öffentliche Reaktion auf den kühnen Erstling

Volle 3’000 Stunden Arbeit steckte Strehler in seinen Tischkalender. Man kann und muss sich vorstellen, wie viel Herzblut in der Entwicklung, Manufaktur und Perfektion dieses Erstlingswerks steckt. So etwas hatte es noch nie gegeben! Eine abnehmbare Taschenuhr für unterwegs, die sich – setzt man sie wieder ein – in eine Tischuhr verwandelt und den Kalender mit der Datumsanzeige versorgt. Und das alles rein mechanisch: Tradition trifft auf das Informationszeitalter.

Wenn man die Taschenuhr aus der Verankerung nimmt, stehen die anderen Zeiger still und bewegen sich erst wieder, wenn die Taschenuhr als Meisterin des Kunstwerks wieder an ihrem Platz ist.

Inzwischen steht das Unikat in einem Museum und genießt Weltruhm. Dabei waren die Reaktionen aus der Uhrmacherszene zunächst nicht nur positiv. Als Strehler den Tischkalender 1998 erstmalig zeigte, hätte er sich mehr Enthusiasmus gewünscht. Heute führt er die teils verhaltenen Reaktionen auf seine damalige Jugend zurück – er war ja erst 27 Jahre alt. Die eingefleischten Entscheider der Uhren-Szene trauten einem jungen Nachwuchstalent nicht viel zu – oder wollten es nicht. Die Komplexität des Meisterwerks, seine feinmechanische Meisterleistung, seine ausgeklügelt kombinierte Funktionsweise und seine Rafinesse durchschauten damals nicht viele.

Heute ist die Uhr längst ein Begriff und aus der Uhrenwelt als Meilenstein der Uhrengeschichte nicht mehr wegzudenken – solide Qualität, zeitloses Design und kühne Innovation setzen sich eben durch.

Mit dem Modell „Zwei“ gestaltete Andreas Strehler mittlerweile eine Taschenuhr, die durch ihre feine Eleganz und ihren dezenten historisierenden Anklang besticht.


Andreas Stehler hat seine Ausbildung zum Uhrmacher-Rhabilleur an der Uhrmacherschule in Solothurn abgeschlossen. Weitere Infos unter: www.astrehler.ch