Le Clip – Rebellisch, bunt und ultraleicht, so geben sie sich zu erkennen

Ein Schweizer Uhrwerk tragen, das sich ganz anders gibt, als die bisherigen Modelle von bekannten Marken. Wer einen solchen Wunsch hat, für den ist eine Le Clip Uhr die richtige Wahl. Farbenfroh und mit einem ganz eigenen Erscheinungsbild geben sich diese Uhren zu erkennen. Sie setzen somit  ein starkes Statement nicht aber am Handgelenk.

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Die Le Clip Uhren eine Errungenschaft von Michel Jordi

Michel Jordi wurde schon früh mit der Handwerkskunst des Uhrmachens vertraut gemacht. Da er Sohn eines Uhrmachers war, übte die Fertigung von Uhren schon in jungen Jahren auf Jordi eine große Faszination aus. Aber er hatte seine ganz eigenen Vorstellungen, die mit den Le Clip Uhren Wirklichkeit wurden. Er wollte der intelligenten Technologie, die hinter jeder Uhr steht, sein ganz eigenes Design verpassen. Ein Design, das Lebendigkeit ausstrahlt und als unvergleichbar gilt. Sein persönlicher Stil überzeugte schnell die Menschen und so konnte sich Le Clip, die im Jahre 1986 populär wurden, in großer Zahl verkaufen. Im 1. Jahr ist es Michel Jordi sogar gelungen über 1’000’000 zu verkaufen.

Für Jordi war bereits früh klar, dass eine Uhr nicht nur am Handgelenk getragen werden muss. Warum nicht anklippen und ausflippen? Er wollte es wissen und so erschuf er in den 80er-Jahren mit seinen Le Clip Uhren einen Zeitmesser, der sich bequem auf jedem Kleidungsstück befestigen liess.

Ein Design by Michel Jordi ging 1986 um die Welt

Dieses Design sorgte für Aufregung. Nicht alleine nur wegen der Aufmachung, sondern auch wegen der Machart. Denn die Uhren sind alle aus pflegeleichtem Kunststoff hergestellt und mit einer ausgeklügelten Klippmechanik versehen. 2 Jahre nachdem die Le Clip Uhr geboren war, kam eine neue Errungenschaft von ihm auf den Markt. Sie nannte sich Swiss Ethno Watch. Diese Swiss Ethno Watch hat sich ganz der Schweiz verschrieben. Die Inspiration der Uhren kam von der Schweizer Bergwelt. So sind Edelweiss und Enzian als Motiv anzutreffen. Jordi traf damit nicht nur den Geschmack der Schweizer, sondern den Geschmack der großen weiten Welt.

Doch der Erfolg blieb Michel Jordi nicht immer hold, er verkalkulierte sich. Ein geplatztes Geschäft mit den Japanern zwang ihn in die Knie und  der Konkurs war nicht mehr aufzuhalten. Die Firma ZENO-WATCH BASEL war von der Kreativität Jordis immer schon begeistert und so kaufte ZENO-WATCH BASEL die Konkurs Ware auf. So werden  die Le Clip Uhren bis heute weiter vertrieben. Schließlich sind sie ein Stück Schweiz geworden und verkörpern – wie keine andere Uhr  – die Lebensfreude der Schweizer.

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Das Herzstück einer Original Le Clip Uhr ist ein präzises Uhrwerk von Ronda. Auch wenn es die Zeitmesser von Michel Jordi  auf dem Markt nicht mehr gibt, wir führen seine Uhren weiter und in unserem Atelier werden sie fachgerecht gelagert und zwar so lange, bis sich der nächste Käufer in eine Uhr verliebt und sie haben möchte.

Warum nicht einmal klippen oder mit einer passenden Kordel anhängen?

Michel Jordi nahm es gelassen hin, seine einstige Aussage war: „Wenn man nicht leiden muss, wenn man nicht ab und zu untergeht, weiss man doch gar nicht, wie schön das Glück ist.“ Wie schön seine designten Uhren sind, wissen die Uhrenliebhaber bis heute. Denn mit diesen Uhren dürfen sie einen Stil leben, der nicht nur den ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Sondern es ist ein Stil, der sich ganz dem Schweizer Ursprung und der Schweizer Lebensfreude verschrieben hat. Seine Uhren sind auf die Bedürfnisse von jedem zugeschnitten. Egal, ob die Le Clip Uhr nun als Schwesternuhr oder als Taschenuhr genutzt wird. Warum nicht einmal klippen oder mit einer passenden Kordel anhängen – statt wie gewöhnlich am Handgelenk tragen?

Welches Modell ist Ihr liebstes Le Clip Modell?

Einfach ein Design auswählen, das zu einem passt. Bei der Wahl sicher sein, dass man sich an diesem Motiv nicht satt sehen kann. Viele unterschiedliche Modelle der Clip Uhren sind bei uns auf Lager!

Sie finden Ihr Lieblingsmodell bestimmt in unserem Online Shop.

Taschenuhren aus Silber – ein echter Hingucker

Die Taschenuhr ist die älteste tragbare Uhr überhaupt. Im Mittelalter zeigten lediglich öffentliche Uhren die Zeit an – wie z. B. die Rathausuhr oder die Kirchturmuhr – und reiche Leute hatte natürlich Uhren zuhause. Aber die Taschenuhr veränderte die Welt der Zeitmessung radikal. Sie machte es möglich, dass Menschen auch unterwegs die Zeit ablesen und gleichzeitig mit einem Statussymbol prahlen konnten.

Taschenuhren aus Silber sind dabei besonders edel. Sie fallen nicht so ins Auge wie goldene Uhren, sondern bestechen durch ein dezent hochwertiges Material, das schnell eine geschmackvolle Patina ansetzt.

Wie die Taschenuhr durch die Armbanduhr Konkurrenz bekam

Im Ersten Weltkrieg allerdings stellten Offiziere fest, dass die Taschenuhr im Feld unpraktisch und empfindlich war. Daher entwickelten Uhrenhersteller die Armbanduhr, die schon gegen Ende des Krieges auch in der zivilen Gesellschaft ein weitverbreitetes Accessoire wurde. Seitdem durchlief die Armbanduhr viele verschiedene Moden. Aber die Taschenuhr, die damit eigentlich überflüssig wurde, verschwand nie ganz. Personen, die ein besonderes Statement machen wollten, trugen sie ebenso wie Bildungsbürger oder Businessmen. In den letzten Jahren erlebt die Taschenuhr eine gewaltige Renaissance. Immer mehr Hersteller verschreiben sich dem Kleinod an der Kette, auch zahlreiche antiquarische Händler und Auktionshäuser erzielen immer höhere Preise.

Taschenuhren aus Silber: Tipps und Informationen

Taschenuhren, die aus Silber gefertigt sind, sollte man nach demselben Prinzip auswählen wie goldene Uhren: Je höher der Anteil der Edelmetalle ist, desto weniger sind andere Substanzen enthalten, die möglicherweise allergische Reaktionen auslösen könnten. Der anteilige Gehalt an Silber ist auf der Punze vermerkt, die entweder innen im Deckel oder auf der Rückseite der Taschenuhr eingeprägt ist. Antike Uhren sind von den neueren Modellen im Antik-Look zu unterscheiden.

Seit ihrer Erfindung war die Taschenuhr ein begehrter Begleiter, besonders wenn sie ästhetisch ansprechend und individuell gefertigt war. Indem man eine Taschenuhr trug, zeigte man, dass man reich, bessergestellt und kultiviert war.

Wenn Sie den Wert Ihrer Taschenuhr etwa einschätzen wollen, achten Sie auf die kunstvolle Verarbeitung der Uhr und ihren Silbergehalt. Je mehr Silber enthalten und je kunstvoller die Gestaltung ist, desto wertvoller ist die Taschenuhr. Haben Sie eine echte Seltenheit in Besitz, können Sie damit auf entsprechenden Auktionen oder Uhrenbörsen viel Geld dafür bekommen. Uhrenspezialistinnen und -spezialisten können durch Gravuren oder die Bauart Rückschlüsse ziehen, um welches Modell es sich handelt.

Häufig wurden früher Sterlingsilber oder 925er Silber verwendet. Diese galten als unempfindlich, haltbar und waren von daher gefragt. Finden Sie auf Ihrer Taschenuhr den Hinweis „doublé“ oder „Walzvergoldung“, dann hat die Taschenuhr einen Überzug aus Gold bekommen.

Ein Nachteil von Silber besteht darin, dass es an der Luft leicht oxidiert, also schwarz anläuft. Dann sollten Sie mit geeigneten Putzmitteln und einem weichen, nicht fuselnden Tuch den ursprünglichen Glanz wiederherstellen.

Es gibt auch neuere Modelle auf dem Markt, die nicht aus echtem Silber gefertigt sind, aber in der Farbe Silber. In der Regel werden diese aus Edelstahl hergestellt und oxidieren nicht. Sie sind auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich.

Anhängeuhren: modern, praktisch, oder klassisch

Ein besonders schönes Detail für die äußere Erscheinung ist die Anhängeuhr. Sie verleiht als klassisch gehaltener Zeitmesser der Frau von Welt einen Hauch von Gediegenheit. Es gibt sie aber auch als moderne Klippuhren oder als Accessoire der Krankenschwester. Diese Anhängeuhren sind auch zum Pulsmessen geeignet.

Vintage oder klassisch

Wenn Sie Ihrem Äußeren das gewisse Etwas geben wollen, das nicht jede Frau hat, dann entscheiden Sie sich doch für eine Anhängeuhr. Im Unterschied zu einer Taschenuhr wird die Anhängeuhr so aufgehängt, dass man sie an der Brust tragen und gut ablesen kann. Man kippt sie einfach ein wenig nach oben und sieht schon die aktuelle Tageszeit. Es gibt in Ihrem uhren-shop.ch Vintage Modelle, die ausdrücklich Anleihen bei vergangenen Epochen nehmen, aber auch klassische Ausführungen, die einfach zeitlos wirken. Überzeugen Sie sich von unserer Auswahl an Anhängeuhren.

Die Klippuhr für hygienisches Arbeiten

Natürlich sollte jedes Outfit auch eine Uhr umfassen. Aber was machen Sie, wenn Sie in einem hygienisch sensiblen Bereich arbeiten, wie beispielsweise in der Pflege, Medizin, in der Küche, in der Lebensmittelproduktion, im Pharma-Bereich? Dann ist eine Armbanduhr nicht immer geeignet. Genau dafür gibt es die Klippuhr. Diese befestigen Sie mit einem praktischen Klipp einfach und sicher an ihrer Oberbekleidung. Klippuhren sind häufig modern gehalten und geben ein klares Statement ab: Das Hier und Jetzt zählt! Wer lieber keine modernde oder auffällige Klippuhr möchte, findet bei Au Bijou Uhren & Schmuck GmbH auch klassische oder elegante Modelle. Einige Klippuhren sorgen für die Prise Humor im Alltag. Unsere Klippuhren ergänzen die Berufskleidung als schönes und praktisches Accessoire. Sie sind gut ablesbar, verfügen über ein solides Uhrwerk und überzeugen mit ihrem ansprechenden Design. Das Ticken ist sehr leise. So gehen Outfit und Funktionalität Hand in Hand. Besonders bekannt ist der Hersteller Le Clip – natürlich bei uns erhältlich.

Die Zeit immer im Blick: die Schwesternuhr

Auch die Schwesternuhr wird nicht am Handgelenk, sondern an der Oberbekleidung getragen. Viele Pflegeteams entscheiden sich für den Brustbereich, aber auch der untere Bereich des Oberteils ist geeignet. Meist wird diese Uhr von Pflegepersonal, Hebammen oder Arzthelferinnen getragen. Daher sind auch die Motive häufig der medizinischen Thematik angepasst. Befestigt wird die Schwesternuhr entweder mit Klipp oder an einer kleinen, oft breiten Kette. Die Schwesternuhr geht ursprünglich auf die englische nurse watch zurück, die ihren Siegeszug um den Globus in Großbritannien antrat. Man nennt sie auch lapel watch. Manche Modelle werden in einer Hülle aus Silikon getragen. Diese Hüllen sind meist in verschiedenen Farben erhältlich – je nach Farbe der Arbeitskleidung oder nach persönlichem Geschmack. Die Schwesternuhren enthalten in der Regel eine spezielle Skala zur Pulsmessung. Auch hier ist das Zifferblatt um 180 Grad verdreht, damit die Uhr leichter ablesbar ist. In vielen Regionen im deutschsprachigen Raum ist es üblich, einer frisch examinierten Pflegerin eine Schwesternuhr zu schenken. Die Entwicklung dieser Modelle ist noch nicht am Ende – zurzeit wird unter Uhrenherstellern diskutiert, sie ihren Funktionen zu erweitern.

Finden Sie das geeignete Zubehör für Ihre Taschenuhr

Sie haben eine tolle, antike Taschenuhr geerbt oder erstanden? Oder liebäugeln Sie mit einer Taschenuhr, die Ihr treuer Begleiter werden soll? Dann brauchen Sie auch dass passende Zubehör. Hier erfahren Sie mehr.

Uhrenketten für Taschenuhren

Damit die Taschenuhr in großen Taschen nicht allzu schwer auffindbar ist und auch sicheren Sitz hat, sollten Sie sie an einer Uhrenkette befestigen. So ist auch dafür gesorgt, dass das gute Stück nicht verloren geht. Natürlich gibt es bei Au Bijou Uhren & Schmuck GmbH eine ansprechende Auswahl von geeigneten Taschenuhrketten. Darüber hinaus bietet Ihnen unser Fachgeschäft in Basel noch mehr Ketten in verschiedenen Formen, Farben und Mustern, auch antike Stücke. Diese werden aber nicht alle online angeboten, weil sie in eher kleinen Mengen auf Lager sind.

Achten Sie darauf, dass Ihre Uhrenkette nickelfrei ist, damit es nicht zu Hautirritationen kommt. Auch ein fester Karabinerverschluss ich wichtig. Wenn die Uhrenkette zu lang ist, könnten Sie irgendwo hängen bleiben. Daher sollte sie nur genau so lang sein, wie Ihr Bedarf ist. Unsere Uhrenketten verkanten nicht so leicht – dies ist wichtig, damit sie nicht brechen.

Es gibt verschiedene Kettenmuster, nämlich:
• Rundpanzerkette
• geschliffene Panzerkette
• weite Panzerkette
• Figarokette (die aus kurzen und längeren Gliedern besteht)
• S-Panzerkette
• Doppelpanzerkette
• Venezianerkette
• Ankerkette
• Doppelankerkette
• Schlangenkette
• Schiffsankerkette
• Kordelkette
• Klötzlikette

Um die Kette richtig zu pflegen, sollte sie regelmäßig mit einem weichen, nicht fuselnden Tuch abgerieben werden. Das Tuch sollte leicht angefeuchtet, aber nicht nass sein. Ist die Kette beschichte und verschmutzt, benutzen Sie ein trockenes Tuch.

Sie nennen eine Kette ihr Eigen, die verchromt oder vergoldet ist? Dann darf sie nicht mit anderen Gegenständen aus Metall zusammenkommen, z. B. Schlüsseln oder Kleingeld. Denn dies nämlich könnte zur Folge haben, dass die Beschichtung abblättert.

Auch die Präsentation zuhause ist wichtig

Wenn Sie eine Taschenuhr kaufen, erben, geschenkt bekommen oder ersteigern, erhalten Sie meist auch eine passende Schatulle dazu. Aber diese ist nicht immer schön anzuschauen und eignet sich nicht zur Präsentation des Prachtstücks – denn sie wird ja geschlossen aufbewahrt. Daher empfiehlt sich ein Taschenuhrenständer. So ist die Taschenuhr immer gut zu sehen und kann als besonderes Dekorationsstück Ihren Wohnraum veredeln. Wichtig ist hier, dass der Sockel sehr standfest ist, damit die Taschenuhr nicht herunterfällt. Wenn Sie mehrere Taschenuhren besitzen, sollten Sie vielleicht über eine Box nachdenken, die innen mehrere genau passende Fächer für Taschenuhren hat. Ist ihr Deckel aus Glas, ist auch für den gediegenen Anblick gesorgt. Denken Sie daran, dass eine Schublade für die Uhrenketten integriert ist.

Eine goldene Taschenuhr als edles Accessoire

Mit einer Taschenuhr liegen Sie wieder voll im Trend. Fachleute und Journalisten haben zwar schon seit der Erfindung der Armbanduhr im Ersten Weltkrieg das Ende der Taschenuhr eingeläutet. Aber waschechte Uhrenfans wissen es besser.

Taschenuhren als das besondere Statement

Der Eindruck, den das Hervorziehen und Öffnen einer Taschenuhr hinterlässt, ist einfach unvergänglich. Manche Uhrenfreunde verleihen sich damit die Aura eines gediegenen Geschäftsmannes, andere setzen so ein Zeichen von Bildung, Kultiviertheit oder setzen so einen interessanten Kontrapunkt zu ihrem Dasein als Kosmopolit. Dabei gibt es Taschenuhren in verschiedenen Varianten. Zunächst müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ein antikes Modell antiquarisch erwerben wollen, oder ob Sie auf ein neues Produkt setzen. Zahlreiche namhafte Hersteller der Gegenwart und Vergangenheit haben im Bereich der Taschenuhr Spuren hinterlassen.

Wer sich für die Geschichte der Taschenuhr interessiert, sollte im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg vorbeischauen. Hier erfährt man, wie sich der Wandel in jener Zeit gestaltete, als nicht mehr nur die Kirchturmuhr die Tageszeit angab, sondern tragbare Taschenuhren für wohlbetuchte Bürger Einzug erhielten. Es gibt darüber hinaus das Taschenuhren-Museum in Tarmstedt. Werfen Sie auch einen Blick in die Liste der Uhrenmuseen in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Meine Taschenuhr aus Gold – worauf Sie achten müssen

Taschenuhren sind nicht aus reinem Gold, sondern aus einer Goldlegierung. Das bedeutet, dass Gold mit anderen Edelmetallen gemischt wird. Im 19. Jahrhundert gab es häufig Legierungen aus Gold, Silber und Kupfer. Ist der Anteil von Gold gering, z. B. 333er Gold, ist die Taschenuhr relativ empfindlich und anfällig für Kratzer und kleine, unschöne Beschädigungen. Auch muss man die Taschenuhr dann häufig putzen. Dies liegt am hohen Anteil an Kupfer in der Legierung. Kupfer oxidiert an der Luft, sodass Korrosionen entstehen, die man mühsam mit Putzen entfernen muss. Ein höherer Goldanteil (ab mindestens 585er Gold oder 14 Karat) reduziert die Empfindlichkeit für Kratzer und erfordert selteneres Putzen. In er Schweiz werden allgemein 18 Karat Gold Legierungen benutzt. Dabei ist der Anteil von reinem Feingold 75% (750 ist die Angabe in Promill, also pro 1000). Ist der Prozentuale Anteil von Silber und Kupfer je 12.5% sprechen wir von Gelbgold. Ist der Kupfer Anteil höher von Rosé oder Rotgold. Wir anstelle von Silber und Kuper 25% Palladium verwendet ändert sich die Farbe in Weiss.

Die Taschenuhr hat eine gestempelte Punze, auf der die Legierung zu erkennen ist. Man findet sie entweder auf der Rückseite der Taschenuhr oder in ihrem Deckel. Allerdings sind die Anteile anderer Metalle, wie z. B. Silber, Palladium oder Platin nicht auf der Punze vermerkt.

Uhrenfans, die eine Allergie gegen Nickel haben, sollten sich für eine Taschenuhr mit viel Rotgold oder Gelbgold entscheiden. Mittlerweile gibt es auch viele Taschenuhren aus Edelstahl oder anderen Metallen, die lediglich goldfarben sind. Diese sind also nicht aus echtem Gold, wirken aber häufig ebenso edel und sind dabei wesentlich erschwinglicher.

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Echt antike Taschenuhren vs. Antik-Look

Es gibt zum einen echt antike Uhren, die meist relativ alt, gebraucht und aus historischen, materiellen, technischen oder ästhetischen Gründen wertvoll sind. Sie sind im antiquarischen Handel, aber auch auf großen oder kleineren Online-Plattformen erhältlich. Auch Auktionshäuser und Uhrenbörsen sind auf antike Taschenuhren eingestellt. Manche Uhrenfans hoffen aber lieber auf ein Schnäppchen auf einem Flohmarkt. Hier ist das Angebot groß. Wer sich nicht so gut mit antiken Taschenuhren auskennt, sollte sichergehen, dass er sich an eine seriöse und verlässliche Adresse wendet. Gibt man viel Geld aus, sollte man sich gut erkundigen, wie wertig das Objekt der Begierde tatsächlich ist.

Wie alt die Taschenuhr ist, stellt man fest, indem man sie öffnet. Im Deckel, aber auch auf der Rückseite finden sich Seriennummern, Stempel und möglicherweise Bildmarken, die den Hersteller und den Jahrgang der Produktion angeben. Möglicherweise besitzt das gute Stück aber auch Gravuren, z. B. als Widmung zu einer Hochzeit oder einem Jubiläum. Bildmarken von traditionellen Familien lassen ebenfalls Rückschlüsse auf das Alter der Taschenuhr zu. Es kommt aber auch vor, dass alte Taschenuhren anonym hergestellt wurden, was die Deutung der Herkunft und des Alters schwierig macht. Finden Sie eine Signatur auf dem Zifferblatt, so handelt es sich nicht immer um die Initialen des Herstellers, sondern mitunter auch um die des Händlers. Früher kam es vor, dass Juweliere bei einem Uhrenhersteller Werke in mehrfacher Ausführung bestellten und diese mit eigenen Zifferblättern versahen. Diese tragen dann oft die Initialen des Juweliers.

Die mechanische Taschenuhr als topmoderner Klassiker

Wer sich für eine mechanische Taschenuhr entscheidet, verlässt sich auf bewährte, traditionelle Technik – und liegt dabei voll im Trend. Natürlich finden Sie auch im Uhren-Shop eine große Auswahl an mechanischen Taschenuhren.

Lesen Sie weiter, wenn Sie mehr über die Funktionsweise von mechanischen Uhrwerken wissen möchten.

Was ein Uhrwerk eigentlich ist

Ein Uhrwerk ist die Gesamtheit aller Mechanismen in einer Uhr. Das Uhrwerk stellt also die Technik dar, die die Uhrzeit richtig anzeigt, das Datum, die Mondphase u. v. m.

Es gibt außer den Uhren noch andere Apparate, die ein Uhrwerk benötigen, z. B. Messschreiber, Spieldosen, Belichtungsschaltuhren und Zeitzünder.

Uhren-Fans unterscheiden das mechanische vom elektromechanischen Uhrwerk. Die Zahnräder sind ein wichtiger Bestandteil dieser Uhrwerke, weil sie für ein dauerhaftes Funktionieren geeignet sind. Es gibt aber auch Uhrwerke, die keine Zahnräder besitzen. Dies trifft auf die elektronischen Uhrwerke zu, die ohnehin nur wenige bewegliche Mechanismen haben. Digitaluhren haben gar keine beweglichen Mechanismen (abgesehen von Schwingquarzen), weil sie eine Ziffernanzeige haben, die mit Elektro-Optik funktioniert.

Das mechanische Uhrwerk

Wenn Sie sich eine große antike Räderuhr anschauen, sehen Sie am deutlichsten, was ein mechanisches Uhrwerk ist. Es verfügt über einen Speicher für Energie, bei dem es sich meist um einen Gewichtsantrieb handelt. Außerdem hat es mehrere Getriebestufen mit Zahnrädern, also das Räderwerk. Ferner gibt es hier eine Hemmung und einen Gangregler zu sehen. Aus dem Getriebe wird ein Zweig abgeleitet, der die Zeiger antreibt, die außerhalb des Uhrwerks liegen. Dies nennt man das Zeigerwerk, welches ebenfalls im Uhrwerk liegt – mit Ausnahme der Zeiger. Meist zählt man die Gewichte und das Zeigerwerk nicht zum eigentlichen Uhrwerk.

Das mechanische Uhrwerk ist ein Getriebe mit mehreren Stufen. Die Räder laufen mit einer gleichbleibenden Winkelgeschwindigkeit. Die Energie, die für den Antrieb erforderlich ist, stammt aus einem mechanischen Speicher. Die potenzielle Energie in diesem Speicher wird in kleinen Dosierungen regelmäßig freigesetzt, wobei sie in eine Drehbewegung der Vorrichtung für die Anzeige (Zeigerachsen) umgewandelt wird.

Die Bestandteile in einem mechanischen Uhrwerk

In jedem mechanischen Uhrwerk befindet sich mindestens ein Räderwerk. Dabei ist das Gehwerk das wichtigste – jede Uhr braucht es. Dieses Gehwerk verbindet den Energiespeicher mit dem Gangregler. Darüber hinaus können noch ein oder mehrere zusätzliche Räderwerke enthalten sein, z. B. ein Weckerwerk, eine Zeitschalteinrichtung, ein Spielwerk oder ein Schlagwerk. Diese werden durch das Gehwerk gesteuert.

Ein Gangwerk hat vier Komponenten:

  • Die Vorrichtung für den Antrieb mit einem geeigneten Aufzug
  • Die Vorrichtung für die Anzeige mit den Zeigern oder Springzahlen
  • Die Hemmung
  • Die Gangregelung, die mit einer Unruh funktioniert oder einem Kugelumlauf, Pendel oder Drehpendel.
  • Der Antrieb wird bei mechanischen Uhrwerken mit den folgenden Mechanismen gewährleistet:
  • Antrieb mit Federwerk: Dieses wird mit einem Schlüssel aufgezogen, hat eine Aufzugskrone und einen Elektromotor oder Elektromagneten. Automatikuhren haben eine Unwucht und sich bewegende Träger.
  • Antrieb mit Gewichten: Dieser Antrieb wird aufgezogen, indem man an den Ketten zieht; für Seile gibt es eine Kurbel; Großuhren werden mit Elektromotor aufgezogen.

Welche mechanische Taschenuhr ist antik und welche nur im Antik-Look?

Oft sind Uhren im Antik-Look so gut gemacht, dass sie kaum von echten alten Uhren zu unterschieden sind. An vielen Orten bekommt man alte Uhren angeboten: Auktionshäuser, Börsen und Internetplattformen bieten solche an, aber auch auf Flohmärkten wird manch ein Uhren-Sammler fündig. Daher sind Kenntnisse wichtig.

Das Alter einer Taschenuhr erkennt man vor allem dann, wenn man sie öffnet. Eine Taschenuhr besitzt auf der Rückseite und im Deckel Angaben wie die Seriennummer, Stempel und etwaige Bildmarken. (Bildmarken sind Markenzeichen in Form eines Bildes.) Diese Angaben verraten den Hersteller und das Jahr der Fertigung. Weitere Infos in unserem Blog-Artikel: Alter von Taschenuhren bestimmen.

Noch einfacher ist es manchmal bei Gravuren und Bildmarken. Wenn es in der Widmung heißt „Zur Hochzeit 1929“, dann ist es wahrscheinlich, dass die Taschenuhr auch zu dieser Zeit gefertigt wurde.

Leider gibt es immer wieder Fälle von alten Taschenuhren, die ohne Angabe des Herstellers hergestellt wurden. Dann ist auch das Alter meist schwer zu erkennen. Ist eine Signatur auf dem Zifferblatt vorhanden, so handelt es sich nicht immer um die Signatur des Herstellers, sondern oft auch um die des Verkäufers.

Andreas Strehlers Taschenuhren – der dezente Luxus

Andreas Strehler ist ein Schweizer Uhrmacher und Konstrukteur und Tüftler-Genie, geboren 1971 in Winterthur.

Unter seinen Taschenuhren fällt ein Modell besonders auf: Der Tischkalender mit der speziellen Funktionsweise, der die Uhrenwelt revolutioniert hat.

Der Tischkalender von Andreas Strehler

Der Tischkalender von Andreas Strehler strahlt Perfektion in der Uhrmacher-Handwerkskunst aus und weiß diese mit jugendlichem Pioniergeist zu kombinieren.

Schon 1998 stellte Strehler den Tischkalender als seine erste eigene Schöpfung vor. Dieses Werk ist im Grunde eine Tischuhr oder Schreibtischuhr, weil das Prachtstück über einen Sockel verfügt und sich von daher gut platzieren lässt. In den Sockel sind zwei Uhren – oder besser: Zifferblätter – eingelassen. Das linke Kleinere zeigt den Wochentag an. Das in der Mitte positionierte größere Zifferblatt stellt einen ewigen Kalender dar, der Datum und Monat anzeigt.

Doch damit noch nicht genug: Auf der rechten Seite des Tischkalenders befindet sich eine herausnehmbare Taschenuhr.

Der Clou: Diese Taschenuhr synchronisiert sich beim Einsetzen automatisch mit dem ewigen Kalender. Das Prachtstück verfügt über unterschiedliche, feinmechanisch ausgeklügelte Vorrichtungen zur Sicherheit, damit fehlerhafte Auslösungen nicht auftreten.

Dieses einzigartige Kunstwerk braucht „seine“ spezielle Taschenuhr wie ein Fisch das Wasser: Nur mit ihr funktioniert die Synchronisation.

Der Sockel versorgt den Kalender mit einer eigenen Energieversorgung, aber sie ist nur für das Weiterschalten des ewigen Kalenders gedacht. Selbstständig weiterschalten kann der Kalender nicht, dafür braucht er den Impuls der Taschenuhr. Erst wenn die Taschenuhr eingesetzt worden ist, weiß der Kalender die Zahl der in der Zwischenzeit vergangenen Tage und die Anzeige des Datums schaltet sich auf die aktuelle Position.

Öffentliche Reaktion auf den kühnen Erstling

Volle 3’000 Stunden Arbeit steckte Strehler in seinen Tischkalender. Man kann und muss sich vorstellen, wie viel Herzblut in der Entwicklung, Manufaktur und Perfektion dieses Erstlingswerks steckt. So etwas hatte es noch nie gegeben! Eine abnehmbare Taschenuhr für unterwegs, die sich – setzt man sie wieder ein – in eine Tischuhr verwandelt und den Kalender mit der Datumsanzeige versorgt. Und das alles rein mechanisch: Tradition trifft auf das Informationszeitalter.

Wenn man die Taschenuhr aus der Verankerung nimmt, stehen die anderen Zeiger still und bewegen sich erst wieder, wenn die Taschenuhr als Meisterin des Kunstwerks wieder an ihrem Platz ist.

Inzwischen steht das Unikat in einem Museum und genießt Weltruhm. Dabei waren die Reaktionen aus der Uhrmacherszene zunächst nicht nur positiv. Als Strehler den Tischkalender 1998 erstmalig zeigte, hätte er sich mehr Enthusiasmus gewünscht. Heute führt er die teils verhaltenen Reaktionen auf seine damalige Jugend zurück – er war ja erst 27 Jahre alt. Die eingefleischten Entscheider der Uhren-Szene trauten einem jungen Nachwuchstalent nicht viel zu – oder wollten es nicht. Die Komplexität des Meisterwerks, seine feinmechanische Meisterleistung, seine ausgeklügelt kombinierte Funktionsweise und seine Rafinesse durchschauten damals nicht viele.

Heute ist die Uhr längst ein Begriff und aus der Uhrenwelt als Meilenstein der Uhrengeschichte nicht mehr wegzudenken – solide Qualität, zeitloses Design und kühne Innovation setzen sich eben durch.

Mit dem Modell „Zwei“ gestaltete Andreas Strehler mittlerweile eine Taschenuhr, die durch ihre feine Eleganz und ihren dezenten historisierenden Anklang besticht.


Andreas Stehler hat seine Ausbildung zum Uhrmacher-Rhabilleur an der Uhrmacherschule in Solothurn abgeschlossen. Weitere Infos unter: www.astrehler.ch

Was ein Unitas Uhrwerk so besonders macht

Zunächst muss man sagen, dass ein Unitas Taschenuhrwerk keine besonders ausgefallene Spezialität besitzt, die andere Uhrwerke nicht hätten. Also keine besonderen Komplikationen oder Eigenschaften, die wirklich einzigartig wären. Aber Unitas ist auch heute noch ein Begriff unter Uhrenfans. Das Unitas Uhrwerk wird dabei keineswegs nur aus Gründen des Renommees geschätzt, sondern auch aus praktischen und ästhetischen Erwägungen. Das Unitas Uhrwerk gilt als sehr solide, sodass es auch in serieller Produktion bei hoher Qualität gefertigt werden kann. Dies gilt keineswegs für alle Uhrenwerke. Nicht selten ist die Fertigung eines Uhrwerks kompliziert und aufwendig, wenn man hohe Standards erreichen will. Die Tradition des Unitas Uhrwerks spricht ebenfalls für sich – warum nicht auf ein Uhrwerk vertrauen, welches sich in großer Zahl über lange Zeit bewährt hat? Das Unitas Uhrwerk ist darüber hinaus eine zeitlos-edle Konstruktion, die kaum einer späteren Überarbeitung bedurfte. Schauen Sie sich auch tolle Uhren mit Unitas Uhrwerk an.

Logo Unitas

Zur Geschichte des Unitas Uhrwerks

Unitas ist ursprünglich der Name der Abteilung für Rohwerke bei der Firma „A. Reymond SA“. Anfänglich spezialisierte sich die Unitas auf Uhrwerke für Herrentaschenuhren. Später kamen dann flachere Werke hinzu. Im Jahr 1932 wurde Unitas ein Teil der „Ébauches SA“. Die 1985 erfolgte Zusammenfassung der einzelnen Ébauches Firmen unter dem Dach der ETA gilt manchen als Ritterschlag für das Unitas Uhrwerk, anderen ist sie ein Dorn im Auge. Da gehen die Meinungen auseinander. Der Musterschutz für Uhrwerke aus der Schweiz, wie beispielsweise ETA Automatik 2824 oder Eta-Val 7750 ist abgelaufen, seither überschwemmen chinesische Kopien den Markt. Zu diesen gehört auch das Kaliber Unitas 6431. Tipp: Das schweizerische Uhrwerk hat eine Kalibernummer, das Werk aus China nicht.

Die Eigenschaften des Unitas Uhrwerks 6325

Besonders gelungen ist das Uhrwerk Unitas 6325. Es ist von hohem ästhetischem Reiz, auch durch seine rötlich-goldene Farbe. Das Unitas 6325 gilt als imponierend groß, ist 13-linig, und wird für Herrenuhren verwendet. Seine Konstruktion ist sehr flach. Daher benötigt es keine besondere Vorrichtung für die Stoßfestigkeit der Ringunruh aus Nickel. Das Uhrwerk Unitas 6325 umfasst 21 Steine, zu denen 4 Decksteine gehören. Dies gilt unter Kennern als geeignete Ausstattung für eine stabile Gangqualität.

Unitas 6325Das Unitas Uhrwerk mit 17 Steinen

Bis heute wird ein Uhrwerk in etwa 90% aller neu in der Schweiz hergestellten Taschenuhren verwendet. Das Uhrwerk Kaliber 6497 bzw. 6498. Diese Variante ist seit den 1960er Jahren im Umlauf. Es bietet eine Schlagzahl von 18´000 oder 21´600 Halbschwingungen in der Stunde. Die damals verwendete Nickel-Unruh ist heute noch in dieser Art gebräuchlich. Die Sekunden werden je nach Ausführung bei 6 oder 9 Uhr angezeigt.

Die technischen Daten des Unitas Uhrwerkes

RegulierungSpiralschlüssel / Etachron
Hersteller ETA (Unitas)
Kaliber Lepine 6497 Savoentte 6498
Hemmung Anker
Stoßsicherung Entweder keine oder Incabloc
Steine (Anzahl) 17 Rubinlager
Gangreserve ca. 50 Stunden
Komplikationen Stundenanzeige, Minutenanzeige, dezentrale Sekundenanzeige
Aufzug Kupplungsaufzug
Größe 16.5“ Ø= 36.6mm H= 4.2mm F= 0.5mm T= 1.85mm
Halbschwingungen in der Stunde 6497 / 6498: 18’000 A/h 6497-2  / 6498-2: 21’600 A/h

Unitas Uhrwerk

Uhrwerkfabrikation Unitas

Die Unitas SA war die Rohwerkeabteilung der Firma A. Reymond SA und auf Taschenuhrwerke spezialisiert. 1932 wurde Unitas der Ebauches SA angegliedert und heute von der ETA SA in Grenchen SO hergestellt und vertrieben. Da die Uhrwerke (wie das Kalbier 6497 oder 6498) zum Teil noch genau gleich gebaut werden, werden die ETA Uhrwerke auch heute noch als Unitas Uhrwerke bezeichnet.

2 prachtvolle Patek Taschenuhren

Eine Rarität für den gehobenen (und teuren) Geschmack wird mehrmals vergeblich in Versteigerungen angeboten

Die Patek Calibre 89 besitzt 33 Komplikationen und verfügt über einen ewigen Kalender, der bis in das 28. Jahrhundert keiner Korrektur bedarf. Auch zeigt die Calibre 89 das Osterdatum an – obwohl dieses dem kirchlichen Kalender unterliegt und um bis zu vier Wochen variieren kann.

Die Patek Calibre 89 – Anlass und Entstehung der Taschenuhr

Dass Uhren und Taschenuhren auch Komplikationen haben können, ist bekannt. Als Komplikation bezeichnet man Funktionen der Uhr, die über die blosse Zeitmessung hinausgehen, wie z. B. die Datumsanzeige, einen Mondkalender oder eine Melodie, die die Uhr spielt. Zu den Uhren mit den meisten Komplikationen zählt immer noch die Calibre 89 aus dem Hause Patek Philippe. Sie besitzt stolze 33 Komplikationen, sodass selbst der Uhrenkenner sich fragen muss, wie diese Uhr mit so viel filigraner und komplex verwobener Technik überhaupt geschaffen werden konnte.

Diese edle Taschenuhr wurde im Jahre 1989 der Öffentlichkeit präsentiert. Der Anlass war das 150. Firmenjubiläum von Patek Philippe, das man mit der Calibre 89 Taschenuhr krönen wollte. Sie galt danach für mehr als 25 Jahre als die Taschenuhr mit den meisten Komplikationen. Diesen Rang hat sie mittlerweile an eine andere Taschenuhr abtreten müssen, aber sie ist immer noch eine der kompliziertesten Uhren von Patek Philippe.

Stolze neun Jahre dauerte die Arbeit vom ersten Entwurf bis zur fertigen Luxusuhr. Die Entwicklung und Forschung allein verschlang 5 Jahre, die Produktion weitere vier Jahre. Dabei ist die Patek Calibre 89 eine echte Rarität: Es gibt nur 4 Stück, nämlich eine aus Gelbgold, eine aus Weissgold, eine aus Roségold und eine aus Platin. Ausserdem kann man den Prototyp dieser Mini-Serie für Wohlbetuchte heute im Patek Philippe Museum bestaunen.

Wichtige Produktmerkmale der Patek Calibre 89

Eine Taschenuhr mit so zahlreichen Funktionen besitzt natürlich ein hoch komplexes und äusserst kleinteilig gearbeitetes Innenleben und eine aufwendige Ausstattung. Zu dieser gehören:

  • 2 Zifferblätter
  • 8 Anzeigescheiben
  • 24 Zeiger
  • 728 Einzelteile im Uhrwerk mit u. a. 61 Brücken, 184 Rädern, 332 Schrauben, 415 Stiften und 429 weiteren mechanischen Komponenten
  • und vor allem: 129 Rubine

Kennzeichen der Patek Calibre 89 auf der Vorderseite sind:

  • Durchmesser des Gehäuses: 88.2 mm im Durchmesser
  • Höhe des Gehäuses: 41.07 mm
  • ewiger Kalender mit 4-stelliger Jahresanzeige in einem Fenster
  • Mondphasen und Mondalter
  • Schleppzeiger (um die Zeit zu stoppen, ohne die Uhr anzuhalten)
  • eine zweite Zeitzone

Auch die Rückseite hat es in sich, denn sie bietet die astronomischen Daten wie Sternzeit, Zeiten des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs, Zeitgleichung, Sonnenwende, Jahreszeiten, Tag- und Nachtgleichen, eine rotierende Sternkarte und die Sternzeichen.

Natürlich verfügt diese Taschenuhr auch über eine durchdachte Akustik, z. B. mit einer Grande und Petite Sonnerie. Die Grand Sonnerie schlägt jede Viertelstunde und die Petite Sonnerie stündlich. Auch eine Minutenrepetition ist dabei, ebenso ein Alarm, für den eine fünfte Tonfeder eingebaut wurde.

Für diese Uhr wurden die Schweizerischen Patente für die Anzeige des Osterdatums und des weltlichen ewigen Kalenders verzeichnet. Das Osterdatum ist insofern eine Besonderheit, als dass es nach dem Kirchenkalender um bis zu vier Wochen unterschiedlich sein kann. Der ewige Kalender verfügt über einen Zyklus aus 400 Jahren und muss bis in das 28. Jahrhundert hinein nicht korrigiert werden.

Die Patek Calibre 89 findet keinen Käufer

Die Patek Calibre 89 fand bereits bei einer Auktion von Christie’s in New York im Jahr 2016 keinen Abnehmer. Der damals angesetzte Preis betrug stolze 11 Millionen US-amerikanische Dollar. Sotheby’s versuchte es im Mandarin Oriental Hotel in Genf 2017 noch einmal – und scheiterte wieder. Dieses Mal sollten mindestens 6.5 Millionen Schweizer Franken gezahlt werden. Vom Weltrekord für die teuerste Taschenuhr ist die Patek Calibre 89 dennoch weit entfernt. Für die „Henry Graves“ – ebenfalls von Patek Philippe – wurde der bisher höchste Preis bezahlt: CHF 23’237’00.- einschliesslich Aufgeld. Die teuerste Uhr der Welt gehört heute einem unbekannten Besitzer.


Die Supercomplication von Patek Philippe

Die teuerste Taschenuhr der Welt war auch lange Zeit die komplizierteste

Die Taschenuhr namens Supercomplication stammt aus dem Hause Patek Philipp und wurde 1932 gefertigt. Im Jahr 2014 wechselte sie bei Sotheby’s den Besitzer – für stolze 19,4 Millionen Euro oder 23,2 Millionen Franken. Der Aktionsort steht seit jeher für eine große Uhrentradition: Genf.

Supercomplication: Der Name ist Programm

Die Supercomplication ist wahrlich ein Prachtstück: Sie zeigt den New Yorker Nachthimmel über dem Central Park und ist nicht nur die teuerste Taschenuhr der Welt, sondern galt auch lange Zeit als die komplizierteste.

Die Taschenuhr Supercomplication besitzt 24 verschieden Funktionen und ist aus 920 Einzelteilen filigran zusammen gebaut. Zu den Komplikationen der Supercomplication Taschenuhr zählen:

  • Stunde, Minute, Sekunde
  • Tages des Monats und der Woche
  • Ewiger Kalender
  • Sternzeit
  • Mondphasen
  • Zeit des Sonnenaufgangs und des Sonnenuntergangs
  • Westminster Glockenspiel auf Knopfdruck
  • Alarm

Das Gewicht der Supercomplication Taschenuhr beträgt fast ein Pfund. Zu den Bauteilen gehören 430 Schrauben, 100 Räder, 120 Teile, die man entnehmen kann und ganze 70 Juwelen.

Die Geschichte hinter der Supercomplication Taschenuhr

Der Auftrag an den traditionellen Schweizer Uhrenhersteller Patek Philippe kam von einem wohlhabenden New Yorker Businessman namens Henry Graves Jr. Seine Familie besaß die Supercomplication Taschenuhr recht lange Zeit. Ihre letzte Versteigerung war 1999 in New York für 11 Millionen Dollar. In Genf ersteigerte sich der neue anonyme Besitzer das Meisterwerk für rund 23,2 Millionen Franken oder 19,4 Millionen Euro.

Dahinter steht eine Entwicklung unter Kunstsammlern, die die Schweizer Uhrmacherkunst immer weiter aufwertet und sie mittlerweile mit Höhepunkten der Malerei gleichsetzt. Die Summe, die für die Supercomplication Taschenuhr in Genf hingeblättert wurde, würde auch für einen Picasso reichen. Dies ist nicht nur für wohlhabende Uhrenliebhaber, sondern auch als Kapitalanlage bzw. Vermögensanlage interessant.

Für die Supercomplication war eine Forschungszeit von drei Jahren notwendig und für die eigentliche Herstellung brauchte es dann noch einmal 5 Jahre.

Der Auftraggeber Graves wollte diese Taschenuhr, weil er sich mit dem Auto-Fabrikanten James Ward Packard einen Wettkampf der eitlen Art lieferte: Beide wollten die Uhr mit den meisten Komplikationen besitzen. Graves gewann.

Der aktuelle Besitzer ließ sich bei der Versteigerung in Genf von einem Gesandten vertreten – natürlich möchte er nicht mit einer solchen Summe bzw. einem so leicht zu entwendenden Besitz identifiziert werden. Gegen Ende der Versteigerung stritten zwei elegante, aber geheimnisvolle Herren um die Taschenuhr Supercomplication.

Auch Henry Graves Jr. sorgte sich um die Sicherheit seiner Supercomplication und riet seiner Tochter, sie in einem Gewässer zu versenken. Diese kam der Aufforderung nicht nach, was auch gut ist: Das Prachtstück ist nämlich nicht wasserfest.


Weitere Taschenuhren von Patek Philippe.

Die Taschenuhr – Ein Evergreen, der sich immer neu erfindet

Handelt es sich bei den Taschenuhren tatsächlich um längst vergessene Zeitmesser? Zumal sie als Vorgänger der Armbanduhr gelten. Nein – die Taschenuhr gilt als Evergreen und erfindet sich immer wieder neu, wie unser umfangreiches Sortiment im Shop aufzeigt.

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Eine Taschenuhr zu tragen liegt absolut wieder im Trend

Wer sich eine qualitativ hochwertige Taschenuhr kaufen möchte, der darf unter unzähligen Modellen wählen und der wird nach kürzester Zeit feststellen können, Taschenuhren sind vielseitig und keinen Falls der alten Zeit zuzuschreiben. Viele Modelle vereinen den perfekten Vintage Look in sich, sie sind meist mit einem hochwertigen Gehäuse aus edlen Materialien ausgestattet und elegant angeordnete römische Ziffern sind für die Zeitgebung verantwortlich.

Große und namhafte Kolonialherren haben diese Uhr bereits getragen. Auch unsere Vorfahren wussten ihre Vorzüge zu schätzen. Nun dient die Taschenuhr dem modernen Gentleman im eleganten Anzug mit passender Weste. Er trägt seine Taschenuhr in der Westentasche und dank der passend abgestimmten Uhrkette wird der Zeitmesser stolz präsentiert. Der souveräne Auftritt ist somit sichergestellt. Aber die Taschenuhr kommt schon lange nicht nur für schicke Looks in Frage, die Welt der Taschenuhr hat sich auch dem Freizeitbereich immer mehr geöffnet. Dabei verweilt sie in der Hosentasche oder wird lässig mit einer Kette an der Schlaufe des Gürtels befestigt. Der legere Look erhält dadurch das gewisse Etwas. So entpuppt sich die Taschenuhr als perfektes Trend-Accessoire für die Freizeit.

Taschenuhren tragen und ein Statement vergangener Tage setzen

Es wurde bereits aufgezeigt wie eine Taschenuhr getragen wird. Aber die meisten Leute tragen ihre Uhr in der Jacke und befestigen sie mit der passenden Kette. Es wäre auch viel zu schade, wenn ein solches Luxus- Accessoire bloss in der Hosen- oder Jackentasche verschwinden würde. Von der Damenwelt wird die Taschenuhr gerne als Anhängeruhr genutzt. Anhand einer dazu abgestimmten Kette um den Hals getragen und quasi stolz als Schmuckstück präsentiert.

Die Taschenuhr und seine Geschichte

Einem Nürnberger namens Peter Henlein ist die Taschenuhr zu verdanken. Er hat im frühen 15 Jahrhundert den Federantrieb erfunden. Die Uhren wurden anhand ihres Gewichtes betrieben. Damals ähnelte die Uhr noch einer Dose und erhielt die Bezeichnung – Dosenuhr. Ein Stundenzeiger musste bei solchen Dosenuhren ausreichen, um die Zeit zu messen. Erst im Laufe der Jahre kam die Minutenanzeige dazu. In der Zwischenzeit gibt es Taschenuhren in allen erdenkbaren Varianten. Viele sind sogar auf die Vorlieben des jeweiligen Trägers zugeschnitten.

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Viele Modelle sind mit einer Savonnette ausgestattet, dabei handelt es sich um einen Sprungdeckel, welcher montiert wurde. Da die Taschenuhren in kunstvoller Kleinarbeit hergestellt sind und mit einem eindrucksvollen Stil als Hingucker dienen, werden sie gerne als Schmuckstück getragen.

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Mehr als Nostalgie in der Tasche – Die Taschenuhr

Die Taschenuhr hat einen eigenen Kult in der Uhrenbranche heraufbeschwört. Schließlich sorgt sie auch heute noch für staunende Blicke, wenn sie aus der Tasche gezogen wird. Alle Blicke sind dann auf die Taschenuhr gerichtet. Kein Wunder, die meisten Taschenuhren stammen aus Sammlungen, wie die Ethno-, Klassik- und Retro-Modelle beweisen.

Meistens ist die Taschenuhr ein Erbstück. Der Zufall wollte es so. Diese Uhr hat dann bereits eine Geschichte zu erzählen und weckt zugleich alte Erinnerungen. Aber diese eine Uhr trägt einen gewissen Charme in sich und übt so einen Reiz aus, dass viele zu der Überzeugung gelangen, eine Taschenuhr ist viel zu wenig und die Sammlung einzelner Modelle beginnt.

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Die 3-Zeiten-Taschenuhr von Zeno

Was einst als Statussymbol für den Adel und die reiche Bürgerschaft galt, ist nun ein trendiges Accessoire geworden, das für jedermann leistbar ist. Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, sich eine Taschenuhr zu kaufen oder ein weiteres Modell zu erwerben, dem sei verraten, mit einem solchen Schmuckstück kann jeder seinen großen Auftritt feiern und es ist sichergestellt, dass eine Taschenuhr nie aus der Mode kommt. Ihrer Gestaltung sei Dank, denn sie wird immer eine noblesse Ausstrahlung besitzen. Ein legendäres Beispiel dafür ist die 3-Zeiten-Taschenuhr von Zeno. Hierbei handelt es sich um ein sehr flaches Modell, das 3 Zeitzonen zum Besten gibt. Das blau lackierte Ziffernblatt ist mit einem kratztgeschützten Mineralglas überzogen. Es ist im Besitz von 3 kleinen Ziffernblättern, welche eine goldene Färbung aufweisen. Zudem ist diese Uhr mit einer Savonette ausgestattet. Das Quarzwerk birgt für Qualität. Damit ist ein Uhrwerk erschaffen, das Raum und Zeit miteinander verbindet. Die 3 Zeitzonen machen es möglich.


Eine grosse Auswahl an Taschenuhren
finden Sie online bei UHREN-SHOP.ch
und in Basel bei Au Bijou Basel.