Anhängeuhren – der besondere Blickfang

Anhängeuhren sind ein echter Klassiker, dabei aber keineswegs angestaubt. Wenn Anhängeuhren dafür gedacht sind, z. B. im Bereich der Brust befestigt zu werden und nach unten zu hängen, steht ihre Zeitanzeige auf dem Kopf, damit ein müheloses Ablesen möglich ist. Es gibt verschiedene Arten von Anhängeuhren, die sich meist auch in ihrem typischen Design stark unterscheiden.

Anhängeuhr

Die bekanntesten Beispiele sind:

• Die Schwesternuhr (auch Kitteluhr genannt)
• Die Taschenuhr
• Die Klippuhr

Die Schwesternuhr – very british

Schweseternuhr

Die Schwesternuhr wird auch Kitteluhr genannt – nach der Berufskleidung der Krankenschwester. Sie dient nicht nur der Zeitmessung, sondern hilft auch dabei, den Puls eines Patienten zu erfassen. Hierbei hilft ein aufgedrucktes Tachymeter. Dieses ist mit den Sportuhren vergleichbar, hat aber die Zeiteinheit 1 pro Minute.

Die Schwesternuhr ist deshalb eine Anhängeuhr, weil dieser Beruf hygienisch sensibel ist und eine Armbanduhr zu viele Keime tragen würde. Außerdem besteht die Gefahr, die Patientinnen und Patienten bei der Körperpflege mit einer Armbanduhr zu verletzen. Diese Anhängeuhren begannen ihren Weg um den Globus in Großbritannien, wo man sie nurse watches nennt. Manchmal wird die Schwesternuhr auch von einer Hülle aus Silikon getragen. Dies macht eine farbliche Anpassung an den eigenen Geschmack einfacher und eignet sich besonders für moderne Designs. Die klassischeren Modelle hängen dagegen an einer Kette. Viele Schwesternuhren verfügen über eine berufsbezogene Symbolik, z. B. das Rote Kreuz.

Auch in Ihrem Au Bijou Uhrenshop finden Sie hochwertige Schwesternuhren.

Die Taschenuhr – seit dem 14. Jahrhundert der angesagte ZeitmesserTaschenuhr Skelett

Die Taschenuhr ist eine besonders bekannte Form der Anhängeuhren und wird meist nicht als lapel watch getragen, also in der Nähe des Revers (lapel), sondern eher im unteren Bereich des Oberkörpers. Sie wird häufig mit einer Kette im Knopfloch der Anzugweste befestigt und in der Westentasche aufbewahrt. Es gibt sie mit und ohne Deckel.

Die Taschenuhr schaut auf eine wesentlich längere Geschichte zurück als die Schwesternuhr. Die Voraussetzungen für die ersten tragbaren Uhren wurden im 14. Jahrhundert geschaffen. Davor waren Uhren nicht transportabel, weil sie hängende Gewichte hatten, die sich bei einem Ortswechsel verheddert hätten. So wäre die Uhr stehengeblieben. Im 14. Jahrhundert wurde diese Mechanik ersetzt durch einen Antrieb, dessen Lage keinen Einfluss auf seine Funktionsweise hatte. Dieser neue Antrieb funktionierte durch eine Stahlfeder. Die älteste erhaltene Uhr mit Federantrieb ist eine Standuhr und steht im Nürnberger Germanischen Nationalmuseum. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Reiseuhren, und um 1470 die dosenförmigen oder kugelförmigen Taschenuhren. Auch diese Uhren waren Anhängeuhren, denn man befestigte sie meist mit einer Kette um den Hals. Diese Anhängeuhren waren im Prinzip kleine Tischuhren. Damals schien diese Entwicklung die Zeitgenossen nicht sonderlich bewegt zu haben, denn es finden sich nur wenige überlieferte Zeugnisse hierzu.

Erst im Ersten Weltkrieg wurde die Armbanduhr erfunden, weil sie für die Soldaten an der Front praktischer war. Damit verlor die Taschenuhr ihre einst dominante Bedeutung. Taschenuhren und Zubehör in großer Auswahl finden Sie in Ihrem Uhrenshop.

Die Klippuhr – modern und praktischLe Clip Uhr

Die Klippuhr ähnelt der Schwesternuhr, wird aber mit einem Klipp, der in die Uhr integriert ist, an der Kleidung befestigt. Diese Art der Anbringung bietet sich besonders für moderne, poppige Designs für junge Leute an, die auf der Höhe der Zeit sein wollen. Aber auch in hygienisch sensiblen Berufen trägt man gerne Klippuhren, z. B. in der Lebensmittelproduktion, bei der Medikamentenherstellung oder in medizinischen Berufen.

Stöbern Sie im Uhren Online Shop oder Offline im Uhren Fachgeschäft  Au Bijou Uhren & Schmuck in Basel, wo Sie über 100 verschiedene Anhängeuhren finden…

Zeno Pro Diver II

Das für sein gutes Preis-Leistungsverhältnis bekannte Unternehmen Zeno-Watch Basel steht schon seit langem für Qualität und spitzen Designs. Mit der limitierten Pro Diver 2 Taucheruhr hat der unabhängige Schweizer Uhrenhersteller nun das perfekte Geschenk für echte Männer erschaffen. Neben der extremen Verschleißfestigkeit ist diese Uhr auch noch ein echter Blickfang und mit dem Ø 48 mm passt sie perfekt an jedes kräftige Männerhandgelenk.

Nahe zu kein Verschleiß

Um diesen Klassiker vor Kratzern und Gebrauchspuren, sowie Stoßen und Schäden zu schützen, hat Zeno einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Dadurch wird sie sehr langlebig und besitzt nach langer Tragzeit immer noch einen neuwertigen Zustand. Sogar Edelstahl trägt sich nach einiger Zeit ab und jeder einzelnen Kratzerwird nach kurzem bemerkbar. Dieses Problem umgeht Zeno geschickt mit der altbewährten PVD-Beschichtung. Durch die unter Vakuum aufgetragene Schicht, sind behandelte Produkte gegen Kratzer und Stoßeinwirkungen geschützt. Ein weiteres hochqualitatives Element ist das Saphirglas. Denn dieses wird als König unter den Uhrengläsern bezeichnet. Sowie die Härte von 2100 Vickers, als auch die extreme Kratzfestigkeit, werden lediglich von einem reinen Diamanten übertroffen. Deshalb ist diese Uhr auch perfekt für Männer, die oftmals weniger pfleglich mit ihrem hab und gut umgehen. Denn diese Uhr steckt Belastungen wie Stöße, Kratzer und den allgemeinen Gebrauch locker weg.

Viele Einsatzmöglichkeiten

Wie der Name schon sagt ist diese Uhr speziell für Taucher angefertigt worden. Features wie die 500 Meter (50 ATM) wasserdichte sind besonders für Berufstaucher von Vorteil. Aber  die Zeno Pro Diver 2 bringt auch für den normalen Nutzer einige tolle Funktionen mit. Beispielsweise sind die mit Superluminova beschichteten Zeiger im Dunkeln äußerst hilfreich. Sogar bei vollkommener Dunkelheit kann man  die Uhrzeit ablesen. Ein weiterer Vorteil ist die lange Batterielaufzeit von 45 Monaten. So muss man nicht andauernd die Uhr öffnen und die Batterie tauschen.

Pro Diver 2 XL- Ein echtes Unikat

Uhren von Swatch, Tissot oder Daniel Wellington sieht man, wegen ihrer großen Auflage, gefühlt an jedem zweiten Arm. Doch bei dieser Uhr wird man nur selten einen anderen Träger finden- denn sie ist auf eine geringe Stückzahl von 200 Exemplaren limitiert! So wird sie immer eine Rarität bleiben und eignet sich deshalb auch perfekt als Geschenk. Auch Männer wollen einzigartig sein und sich von der Menge abheben.

Zeno-Watch Basel steht für Qualität

Zwei Dinge machen diese Uhr zu meinem absoluten Geschenke-Tipp. Zum Einen ist das Design einfach Spitzenmäßig. Durch die PVD-Beschichtung besitzen das Edelstahl Gehäuse und Gliederarmband eine matte schwarze Farbe. Dazu wurde das Zifferblatt in einem ähnlichen Farbton angepasst, dennoch heben sich die Ziffern und die Zeiger durch das glatte Superluminova perfekt ab. Dieser dunkle, aber moderne Schwarzton machen die Uhr zusammen mit der nicht übermäßigen Größe zu einem echten Hingucker. Der andere Beweggrund sind die Bauteilauswahl und die Verarbeitung. Selten findet man eine so gut konzipierte Uhr für so einen geringen Preis. Verbaut hat Zeno ein Schweizer qualitäts Quartzwerk (Caliber 515) von Ronda und einen Rubinlagerstein. Die Verwendung von Edelstahl und auch dem Superluminova, das etliche Jahre stark leuchtet, (aber nicht giftig ist) zeigen, dass Zeno vorausplant. Mit diesem Meisterwerk wollten sie eine Uhr für die Ewigkeit bauen, die weder unter Druck, noch Krafteinwendungen klein bei gibt.

Zusammengefasst hat man hier für einen verhältnismäßig geringen Preis von CHF 648.- eine luxuriöse Uhr, die sehr robust ist und trotzdem extrem gut aussieht. Der Ehemann, ein Familienmitglied oder ein guter Freund würden sich mit SIcherheit über dieses Geschenk freuen…

Erhältich im ausgesuchten Fachhandel oder online bei UHREN-SHOP.ch

TALKiNG- Die sprechende Uhr für Menschen mit einer Sehschwäche

Mittlerweile haben sich Uhren zu unseren alltäglichen Begleitern gemausert. Doch was für uns ganz verständlich ist, muss nicht unbedingt für einen anderen normal sein. So hatten ältere Menschen mit Sehschwächen oder sogar Blinde nicht die Möglichkeit, eine Uhr für ihren traditionellen Nutzen  einzusetzen, denn sie können die Uhrzeit nur schwer oder gar nicht ablesen. Doch dank dem deutschen Uhrenhersteller Atlanta Paragon muss dies nicht länger ein Traum für Sehbehinderte bleiben.

Simple Technik mit grossem Nutzen

Marschall Talking Uhr
„Schlicht aber dennoch brillant!“ -Lukas Vossler

Seit 1988 stellte die deutsche Firma Paragon Uhren her. Bekannt sind ihre Wecker und Wanduhren, aber auch diverse sprechende Uhren gehören zur Produktpalette der Firma. Die Paragon-Produkte aus dem Schwarzwald werden unter dem Markennamen ATLANTA weltweit vertrieben. 2005 kam dann die erste sprechende Armbanduhr auf den Markt und auch heute noch begeistert er seine Kunden mit neuen Innovationen und Technologien. Erstaunlicherweise muss eine Uhr mit derartiger Technik nicht unbedingt teuer sein.

Eines der günstigeren, aber dennoch wirkungsvollen, Modellen ist die Atlanta TALKiNG – eine einfache digitale Armbanduhr. Das Design ist Schlicht, aber dennoch erfüllt sie ihren Zweck. Betätigt man den großen und kaum verfehlbaren grünen Punkt auf der rechten Seite des Gehäuses, liest die Uhr automatisch die aktuelle Uhrzeit in deutscher Computersprache ab. Aber das ist noch nicht alles, denn wie soll ein blinder Mensch die aktuelle Zeit einstellen? Auch für dieses Problem hat Atlanta eine Lösung gefunden. Jegliche Einstellungen, die an der Uhr gemacht werden können, werden laut vorgelesen. Natürlich dauert dieser Prozess etwas länger, aber dennoch kann jeder diese Uhr in vollem Umfang einsetzen. Und sogar eine Weckfunktion besitzt die TALKiNG-Uhr. Über den Knopf links oben am Gehäuse kommt man in das Menü und kann dort problemlos und mit akustischer Ansage, den Wecker auf die gewünschte Zeit einstellen. Über die Taste rechts oben kann man ein stündliches Signal aktivieren oder deaktivieren. Falls diese Funktion eingeschalten ist, gibt sie jede Stunde einen Pieps-Ton von sich. So verliert der Träger nicht das Zeitgefühl und kann seinen Tag besser planen.

Eine große Freude schenken

Die TALKiNG Uhr eignet sich hervorragend für einen Freund oder ein Familienmitglied mit Sehschwächen. Mit derartigen Problemen ist man stark in der Lebensqualität eingeschränkt. Aber mit der Talting Watch Uhr kann man dennoch etwas Unabhängigkeit erlangen. Dazu kostet dieses hilfreiche Utensil nur CHF 49.-. Ein Preis, der bei diesem gewaltigen Mehrwert für den Träger, auf jeden Fall erschwinglich ist. Denn mit dieser Uhr schenkt man mehr als nur einen Zeitanzeiger- man schenkt ein Stückchen Freiheit. Selbstverständlich sind auch Senioren über diese Uhr erfreut, denn so müssen sie nicht angestrengt auf das Zifferblatt schauen oder die Brille heraus kramen.

Hier kann man die TALKiNG Uhr für Blinde kaufen.

Technische Daten der TALKiNG Uhr

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– Quartz-LCD-Uhr
– digitale Zeitanzeige (24h)
– sprechende Zeitangabe
– Stundensignal (aktivierbar/deaktivierbar)
– Weckfunktion (Alarm)
– Duroplast Kunststoffgehäuse (schwarz)
– flaches Acrylglas
– korrosionsarme Kunststoffdrücker
– Edelstahlboden (mit Schrauben gesichert)
– einfaches Polyurethan Kunststoffband (schwarz)
– Kunststoff Dornschliesse (schwarz)
– Materialien erfahrungsgemäß antiallergisch

Hersteller Link: www.paragon-uhren.de

Le Clip – Rebellisch, bunt und ultraleicht, so geben sie sich zu erkennen

Ein Schweizer Uhrwerk tragen, das sich ganz anders gibt, als die bisherigen Modelle von bekannten Marken. Wer einen solchen Wunsch hat, für den ist eine Le Clip Uhr die richtige Wahl. Farbenfroh und mit einem ganz eigenen Erscheinungsbild geben sich diese Uhren zu erkennen. Sie setzen somit  ein starkes Statement nicht aber am Handgelenk.

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Die Le Clip Uhren eine Errungenschaft von Michel Jordi

Michel Jordi wurde schon früh mit der Handwerkskunst des Uhrmachens vertraut gemacht. Da er Sohn eines Uhrmachers war, übte die Fertigung von Uhren schon in jungen Jahren auf Jordi eine große Faszination aus. Aber er hatte seine ganz eigenen Vorstellungen, die mit den Le Clip Uhren Wirklichkeit wurden. Er wollte der intelligenten Technologie, die hinter jeder Uhr steht, sein ganz eigenes Design verpassen. Ein Design, das Lebendigkeit ausstrahlt und als unvergleichbar gilt. Sein persönlicher Stil überzeugte schnell die Menschen und so konnte sich Le Clip, die im Jahre 1986 populär wurden, in großer Zahl verkaufen. Im 1. Jahr ist es Michel Jordi sogar gelungen über 1’000’000 zu verkaufen.

Für Jordi war bereits früh klar, dass eine Uhr nicht nur am Handgelenk getragen werden muss. Warum nicht anklippen und ausflippen? Er wollte es wissen und so erschuf er in den 80er-Jahren mit seinen Le Clip Uhren einen Zeitmesser, der sich bequem auf jedem Kleidungsstück befestigen liess.

Ein Design by Michel Jordi ging 1986 um die Welt

Dieses Design sorgte für Aufregung. Nicht alleine nur wegen der Aufmachung, sondern auch wegen der Machart. Denn die Uhren sind alle aus pflegeleichtem Kunststoff hergestellt und mit einer ausgeklügelten Klippmechanik versehen. 2 Jahre nachdem die Le Clip Uhr geboren war, kam eine neue Errungenschaft von ihm auf den Markt. Sie nannte sich Swiss Ethno Watch. Diese Swiss Ethno Watch hat sich ganz der Schweiz verschrieben. Die Inspiration der Uhren kam von der Schweizer Bergwelt. So sind Edelweiss und Enzian als Motiv anzutreffen. Jordi traf damit nicht nur den Geschmack der Schweizer, sondern den Geschmack der großen weiten Welt.

Doch der Erfolg blieb Michel Jordi nicht immer hold, er verkalkulierte sich. Ein geplatztes Geschäft mit den Japanern zwang ihn in die Knie und  der Konkurs war nicht mehr aufzuhalten. Die Firma ZENO-WATCH BASEL war von der Kreativität Jordis immer schon begeistert und so kaufte ZENO-WATCH BASEL die Konkurs Ware auf. So werden  die Le Clip Uhren bis heute weiter vertrieben. Schließlich sind sie ein Stück Schweiz geworden und verkörpern – wie keine andere Uhr  – die Lebensfreude der Schweizer.

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Das Herzstück einer Original Le Clip Uhr ist ein präzises Uhrwerk von Ronda. Auch wenn es die Zeitmesser von Michel Jordi  auf dem Markt nicht mehr gibt, wir führen seine Uhren weiter und in unserem Atelier werden sie fachgerecht gelagert und zwar so lange, bis sich der nächste Käufer in eine Uhr verliebt und sie haben möchte.

Warum nicht einmal klippen oder mit einer passenden Kordel anhängen?

Michel Jordi nahm es gelassen hin, seine einstige Aussage war: „Wenn man nicht leiden muss, wenn man nicht ab und zu untergeht, weiss man doch gar nicht, wie schön das Glück ist.“ Wie schön seine designten Uhren sind, wissen die Uhrenliebhaber bis heute. Denn mit diesen Uhren dürfen sie einen Stil leben, der nicht nur den ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Sondern es ist ein Stil, der sich ganz dem Schweizer Ursprung und der Schweizer Lebensfreude verschrieben hat. Seine Uhren sind auf die Bedürfnisse von jedem zugeschnitten. Egal, ob die Le Clip Uhr nun als Schwesternuhr oder als Taschenuhr genutzt wird. Warum nicht einmal klippen oder mit einer passenden Kordel anhängen – statt wie gewöhnlich am Handgelenk tragen?

Welches Modell ist Ihr liebstes Le Clip Modell?

Einfach ein Design auswählen, das zu einem passt. Bei der Wahl sicher sein, dass man sich an diesem Motiv nicht satt sehen kann. Viele unterschiedliche Modelle der Clip Uhren sind bei uns auf Lager!

Sie finden Ihr Lieblingsmodell bestimmt in unserem Online Shop.

Eine goldene Taschenuhr als edles Accessoire

Mit einer Taschenuhr liegen Sie wieder voll im Trend. Fachleute und Journalisten haben zwar schon seit der Erfindung der Armbanduhr im Ersten Weltkrieg das Ende der Taschenuhr eingeläutet. Aber waschechte Uhrenfans wissen es besser.

Taschenuhren als das besondere Statement

Der Eindruck, den das Hervorziehen und Öffnen einer Taschenuhr hinterlässt, ist einfach unvergänglich. Manche Uhrenfreunde verleihen sich damit die Aura eines gediegenen Geschäftsmannes, andere setzen so ein Zeichen von Bildung, Kultiviertheit oder setzen so einen interessanten Kontrapunkt zu ihrem Dasein als Kosmopolit. Dabei gibt es Taschenuhren in verschiedenen Varianten. Zunächst müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ein antikes Modell antiquarisch erwerben wollen, oder ob Sie auf ein neues Produkt setzen. Zahlreiche namhafte Hersteller der Gegenwart und Vergangenheit haben im Bereich der Taschenuhr Spuren hinterlassen.

Wer sich für die Geschichte der Taschenuhr interessiert, sollte im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg vorbeischauen. Hier erfährt man, wie sich der Wandel in jener Zeit gestaltete, als nicht mehr nur die Kirchturmuhr die Tageszeit angab, sondern tragbare Taschenuhren für wohlbetuchte Bürger Einzug erhielten. Es gibt darüber hinaus das Taschenuhren-Museum in Tarmstedt. Werfen Sie auch einen Blick in die Liste der Uhrenmuseen in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Meine Taschenuhr aus Gold – worauf Sie achten müssen

Taschenuhren sind nicht aus reinem Gold, sondern aus einer Goldlegierung. Das bedeutet, dass Gold mit anderen Edelmetallen gemischt wird. Im 19. Jahrhundert gab es häufig Legierungen aus Gold, Silber und Kupfer. Ist der Anteil von Gold gering, z. B. 333er Gold, ist die Taschenuhr relativ empfindlich und anfällig für Kratzer und kleine, unschöne Beschädigungen. Auch muss man die Taschenuhr dann häufig putzen. Dies liegt am hohen Anteil an Kupfer in der Legierung. Kupfer oxidiert an der Luft, sodass Korrosionen entstehen, die man mühsam mit Putzen entfernen muss. Ein höherer Goldanteil (ab mindestens 585er Gold oder 14 Karat) reduziert die Empfindlichkeit für Kratzer und erfordert selteneres Putzen. In er Schweiz werden allgemein 18 Karat Gold Legierungen benutzt. Dabei ist der Anteil von reinem Feingold 75% (750 ist die Angabe in Promill, also pro 1000). Ist der Prozentuale Anteil von Silber und Kupfer je 12.5% sprechen wir von Gelbgold. Ist der Kupfer Anteil höher von Rosé oder Rotgold. Wir anstelle von Silber und Kuper 25% Palladium verwendet ändert sich die Farbe in Weiss.

Die Taschenuhr hat eine gestempelte Punze, auf der die Legierung zu erkennen ist. Man findet sie entweder auf der Rückseite der Taschenuhr oder in ihrem Deckel. Allerdings sind die Anteile anderer Metalle, wie z. B. Silber, Palladium oder Platin nicht auf der Punze vermerkt.

Uhrenfans, die eine Allergie gegen Nickel haben, sollten sich für eine Taschenuhr mit viel Rotgold oder Gelbgold entscheiden. Mittlerweile gibt es auch viele Taschenuhren aus Edelstahl oder anderen Metallen, die lediglich goldfarben sind. Diese sind also nicht aus echtem Gold, wirken aber häufig ebenso edel und sind dabei wesentlich erschwinglicher.

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Echt antike Taschenuhren vs. Antik-Look

Es gibt zum einen echt antike Uhren, die meist relativ alt, gebraucht und aus historischen, materiellen, technischen oder ästhetischen Gründen wertvoll sind. Sie sind im antiquarischen Handel, aber auch auf großen oder kleineren Online-Plattformen erhältlich. Auch Auktionshäuser und Uhrenbörsen sind auf antike Taschenuhren eingestellt. Manche Uhrenfans hoffen aber lieber auf ein Schnäppchen auf einem Flohmarkt. Hier ist das Angebot groß. Wer sich nicht so gut mit antiken Taschenuhren auskennt, sollte sichergehen, dass er sich an eine seriöse und verlässliche Adresse wendet. Gibt man viel Geld aus, sollte man sich gut erkundigen, wie wertig das Objekt der Begierde tatsächlich ist.

Wie alt die Taschenuhr ist, stellt man fest, indem man sie öffnet. Im Deckel, aber auch auf der Rückseite finden sich Seriennummern, Stempel und möglicherweise Bildmarken, die den Hersteller und den Jahrgang der Produktion angeben. Möglicherweise besitzt das gute Stück aber auch Gravuren, z. B. als Widmung zu einer Hochzeit oder einem Jubiläum. Bildmarken von traditionellen Familien lassen ebenfalls Rückschlüsse auf das Alter der Taschenuhr zu. Es kommt aber auch vor, dass alte Taschenuhren anonym hergestellt wurden, was die Deutung der Herkunft und des Alters schwierig macht. Finden Sie eine Signatur auf dem Zifferblatt, so handelt es sich nicht immer um die Initialen des Herstellers, sondern mitunter auch um die des Händlers. Früher kam es vor, dass Juweliere bei einem Uhrenhersteller Werke in mehrfacher Ausführung bestellten und diese mit eigenen Zifferblättern versahen. Diese tragen dann oft die Initialen des Juweliers.

Vom Schweizer Bahnhof direkt auf das Handgelenk

Es könnte den Anschein erwecken, als wäre das so. Denn die Uhr der Schweizer Bundesbahnen gilt als der große Bruder für die Kollektion von Mondaine. Die Marke geprägt von Hans Hilfiker hat das zeitlose Schweizer Design der Bundesbahn Uhren angenommen und konnte damit den vollen Erfolg einfahren.

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Die Uhren der Marke Mondaine weisen darauf hin, sie sind original SWISS

Wer eine Uhr von der Marke Mondaine, mit Stolz trägt, der bringt damit den Schweizer Lebensstil in die Welt. Denn all diese Uhren sind unverwechselbar in ihrer Erscheinung und ausdrucksstark in ihrem Charakter. All diese Uhren haben sich der modernen und trendigen Lebensart von heute angepasst und überzeugen dennoch anhand ihrer Authentizität, die von einem zeitlosen Styling geprägt ist.

Wer auf der Suche nach einem  ganz besonderes Schmuckstück am Handgelenk ist, der baut auf die beeindruckende Gestaltung made in Schwitzerland.  Denn all diese Uhren überzeugen anhand ihrer hervorragenden Ablesbarkeit und ihrer Innovation. Form und Funktion gehen bei diesen Uhrwerken von Mondaine eine Liaison ein, die als unübertreffbar gilt.  Das handwerkliche Können der Schweizer Uhrmacher sorgt für eine hervorragende Funktionalität, der Langzeitnutzen mit sich bringt. Ein Stück Schweiz bei sich tragen, schließlich schreibt die Uhrenwelt von Mondaine bereits Geschichte und das Styling gibt sich puristisch in seiner Darstellung.

Bereits seit dem Jahre 1986 blieb das Design der Uhren, die sich der Marke Mondaine angeschlossen haben, unverändert. Dem erfolgreichen Bahnhofsuhren Design von Hans Hilfiker sei Dank. An mehr als 3000 Bahnhöfen in der Schweiz gibt sich dieses Design ein Stelldichein, die unverwechselbare Optik wertet auch die Uhrenserie von Mondaine immer wieder neu auf.

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Hans Hilfiker – Der Pionier, der das Schweizer Industriedesign mit viel Geschick aufmischte

Der Züricher, der in jungen Jahren eine Lehre als Feinmechaniker absolvierte, verstand es wie kein anderer mit einer minimalistischen Gestaltung viel zu bewirken. Das beste Bespiel dafür ist seine legendäre Bahnhofsuhr. Bei der er als Erfinder gilt. Im Auftrag der Schweizer Bundesbahnen ist es Hans Hilfiker gelungenen, eine Uhr zu entwickeln, die durch ihr reduziertes Design auf sich aufmerksam macht. Auf Zahlen konnte die Schweizer Bahnhofsuhr verzichten. Ihre Konzeption wird jedem Nutzer gerecht,  da die Uhrzeit schon von weitem  –  dank der schwarzen Striche – gut ablesbar ist. Die Schweizer Bahnhofsuhr zeigt durch ihr minimalistisches Äusseres auf,  das sich der Reduktionsmus mit  Eleganz und Auffälligkeit sehr  gut vereinbaren lässt.  So ist es Hans Hilfiker gelungen einen Klassiker zu erschaffen, der eine klare Sprache spricht und bereits unzählige Male zu kopieren versucht wurde. In der Zeit, in der Hans Hilfiker die Uhr erschaffen hat, war er noch nicht als Designer bekannt. Er war als Bauingenieur für die Schweizer Bundesbahnen tätigt,  als im Jahre 1944 die Geburtsstunde der Schweizer Bahnhofsuhr schlug. Nicht nur als Designer konnte Hilfiker Großes bewirken, auch als Konstrukteur und Entwickler hat er sich einen Namen gemacht. So erschuf er einen ganz speziellen Kran, für das Verladen von schweren Gütern. Später brachte er sein Wissen bei den Systemküchen ein, um die Schweizer Küchenstandards zu erweitern. Sein Wirken im 20. Jahrhundert zieht noch lange Kreise nach sich.

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Die Bestseller von Mondaine – Die rote Kelle macht sie unverkennbar

Sie sind von Meisterhand gefertigt. Sie gelten anhand ihres kreativen Designs, welches bereits im Jahre 1944 entstand, als unverkennbar. Der rote Sekundenzeiger in Form einer Bahnhofskelle gilt als Markenzeichen dieser Uhren. So dreht die rote Kelle ihre Kreise und die Zeit schreitet voran.

Qualität, Innovation und Kreativität abgestimmt auf die klassische Bahnhofsuhr

Ein Design in beeindruckender Form am Handgelenk tragen, die Modelle von Mondaine machen es möglich. Denn wer weiss, welche die bekannteste Schweizer Uhr ist? Es nicht nicht die Rolex, es ist auch nicht die Swatch. Es ist die Schweizer Bahnhofsuhr, die von Hans Hilfiker kreiert wurde. Dieser Stil und diese Präzision werden in den Uhren von Mondaine mit Stolz weitergetragen.


Natürlich finden Sie alle Mondaine Uhren online bei UHREN-SHOP.ch oder in Basel im Uhrenfachgeschäft Au Bijou Uhren & Schmuck.

Uhren von Jacob Jensen vereinen Pure + Perfect + Enduring

Dafür stehen sie ein. Pure + Perfect  + Enduring = Nacht und Tag. Ein Motto, welches zur Vision wurde. Und diese Visualisierungen wurde in einem passenden Logo vereint. Das Logo von Jacob Jensen. Aber was steckt dahinter?

Die Uhren von Jacob Jensen sind Anhänger der reinen Gestaltung

Die Absicht dieses dänischen Designers war es, Form und Funktion seiner Uhren auf eindrucksvolle Weise zu vereinen. Darum ist die Form seiner Uhren klar definiert, damit die hervorragende Funktionalität noch besser zum Ausdruck kommt. Er hat mit seiner künstlerischen Darstellung versucht, die Ästhetik des täglichen Lebens wunderbar in die Dinge des Lebens einfließen zu lassen.

Sie sind perfekt in ihrer Funktionalität

Die Uhren dieser Designer Serie tragen die perfekte Funktionalität inne. So ist die Ergonomie am Handgelenk zu 100 % stimmig. Unnötige Elemente wurden bei der gestalterischen Darstellung selektiert. Damit konnten Meisterwerke am Handgelenk entstehen, die neue Massstäbe setzten, nicht nur in der Funktionalität, sondern auch im Design. Jacob Jensen entschied sich bewusst immer für ein schlichtes Design, welches Zeit und Raum überdauert.

Und sie stehen für Ausdauer und Beständigkeit ein

Das Design von Jacob Jensen versteht es – wie kaum ein anderes – neue  kreative Ideen einzusetzen und sie mit dauerhaften Produkten zu verbinden. Schliesslich soll eine Uhr nicht nur im Augenblick für Begeisterung sorgen. Sie soll auch in weiterer Zukunft Freude beim Betrachten vermitteln. Das gelingt einer Uhr aber nur dann, wenn sie aus nachhaltiger Qualität besteht und Material und Konstruktion perfekt aufeinander abgestimmt sind. Nicht zu vergessen das Design, auch dieses darf sich über Jahre hinweg beweisen.

Werte, die Jacob Jensen seinen Uhren mitgegeben hat, bleiben immer bestehen. Egal, ob es sich dabei um eine HiFi-Anlage handelt oder um eine Armbanduhr. Er schaffte es, den Gegenständen des Alltags einen Spirit zu verleihen, der als unendlich gilt. So wurde aus einem einfachen Sohn eines Polsterers und Tapezierers  ein weltbekannter Designer. Ihm ist es gelungen mehr als 500 verschiedenen Produkten „seinen Stempel aufzudrücken“ und er hat diese Produkte dadurch unverkennbar gemacht. Jacob Jensen gilt als Vertreter des Funktionalismus, dieser Funktionalismus war in seiner Formsprache klar zu erkennen und er lebt bis heute weiter.

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Wer war Jacob Jensen?

Danish Modern-  die goldene Ära der 50er-Jahre  – konnte der dänische Designer Jacob Jensen für sich nutzen. Ihm war es als ersten Dänen gestattet, die Ausbildung zum Industriedesigner zu absolvieren.  Im Jahre 1958 gründet er sein eigenes Atelier, das 1966 nach Hejlskov verlegt wurde, wo es heute noch als Standort dient. Seine Designerarbeiten sind heute noch im Designmuseum in Kopenhagen zu bewundern. Einige Meisterstücke seiner Sammlung sind sogar in New York – im Museum of Modern Art – ausgestellt und erinnern an eine unvergessliche Künstlerlegende. Das Erbe von Jacob Jensen trägt sein Sohn Timothy weiter. Timothy Jacob Jensen wurde von seinem Vater in den Jahren 1978 bis 1981 ausgebildet  und das legendäre Design wurde nun unter seiner Führung fortgesetzt. Im Alter von 89 Jahren starb Jacob Jensen am 15. Mai 2015. 100 internationale Auszeichnungen erhielt der angesagte Industriedesigner des 20. Jahrhundert für sein Tun.

Die Designsprache, die Jacob Jensen fand, hat bis heute nicht an Bedeutung verloren, nein viel mehr – es hat dazu gewonnen. Der grafische Ausdruck ist unverfälscht und gradlinig, das mag wohl der Grund sein, warum ihn viele Menschen so sehr schätzen.

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Die Uhren von Jacob Jensen sind vielfältig aufgestellt, das zeigt auch unser Sortiment auf

Ob analog oder digital. Ob Chronograph oder klassischer Zeitmesser. Jede Uhr, ist eine schlichte Eleganz, die im Klassikdesign von Jensen verankert ist.

Seine Uhren sind deshalb so berühmt, weil sie Licht und Dunkelheit in sich vereinen und Tag und Nacht zum Besten geben. So können sich Minimalismus und Präzision auf eindrucksvolle Weise entfalten.

Die mechanische Taschenuhr als topmoderner Klassiker

Wer sich für eine mechanische Taschenuhr entscheidet, verlässt sich auf bewährte, traditionelle Technik – und liegt dabei voll im Trend. Natürlich finden Sie auch im Uhren-Shop eine große Auswahl an mechanischen Taschenuhren.

Lesen Sie weiter, wenn Sie mehr über die Funktionsweise von mechanischen Uhrwerken wissen möchten.

Was ein Uhrwerk eigentlich ist

Ein Uhrwerk ist die Gesamtheit aller Mechanismen in einer Uhr. Das Uhrwerk stellt also die Technik dar, die die Uhrzeit richtig anzeigt, das Datum, die Mondphase u. v. m.

Es gibt außer den Uhren noch andere Apparate, die ein Uhrwerk benötigen, z. B. Messschreiber, Spieldosen, Belichtungsschaltuhren und Zeitzünder.

Uhren-Fans unterscheiden das mechanische vom elektromechanischen Uhrwerk. Die Zahnräder sind ein wichtiger Bestandteil dieser Uhrwerke, weil sie für ein dauerhaftes Funktionieren geeignet sind. Es gibt aber auch Uhrwerke, die keine Zahnräder besitzen. Dies trifft auf die elektronischen Uhrwerke zu, die ohnehin nur wenige bewegliche Mechanismen haben. Digitaluhren haben gar keine beweglichen Mechanismen (abgesehen von Schwingquarzen), weil sie eine Ziffernanzeige haben, die mit Elektro-Optik funktioniert.

Das mechanische Uhrwerk

Wenn Sie sich eine große antike Räderuhr anschauen, sehen Sie am deutlichsten, was ein mechanisches Uhrwerk ist. Es verfügt über einen Speicher für Energie, bei dem es sich meist um einen Gewichtsantrieb handelt. Außerdem hat es mehrere Getriebestufen mit Zahnrädern, also das Räderwerk. Ferner gibt es hier eine Hemmung und einen Gangregler zu sehen. Aus dem Getriebe wird ein Zweig abgeleitet, der die Zeiger antreibt, die außerhalb des Uhrwerks liegen. Dies nennt man das Zeigerwerk, welches ebenfalls im Uhrwerk liegt – mit Ausnahme der Zeiger. Meist zählt man die Gewichte und das Zeigerwerk nicht zum eigentlichen Uhrwerk.

Das mechanische Uhrwerk ist ein Getriebe mit mehreren Stufen. Die Räder laufen mit einer gleichbleibenden Winkelgeschwindigkeit. Die Energie, die für den Antrieb erforderlich ist, stammt aus einem mechanischen Speicher. Die potenzielle Energie in diesem Speicher wird in kleinen Dosierungen regelmäßig freigesetzt, wobei sie in eine Drehbewegung der Vorrichtung für die Anzeige (Zeigerachsen) umgewandelt wird.

Die Bestandteile in einem mechanischen Uhrwerk

In jedem mechanischen Uhrwerk befindet sich mindestens ein Räderwerk. Dabei ist das Gehwerk das wichtigste – jede Uhr braucht es. Dieses Gehwerk verbindet den Energiespeicher mit dem Gangregler. Darüber hinaus können noch ein oder mehrere zusätzliche Räderwerke enthalten sein, z. B. ein Weckerwerk, eine Zeitschalteinrichtung, ein Spielwerk oder ein Schlagwerk. Diese werden durch das Gehwerk gesteuert.

Ein Gangwerk hat vier Komponenten:

  • Die Vorrichtung für den Antrieb mit einem geeigneten Aufzug
  • Die Vorrichtung für die Anzeige mit den Zeigern oder Springzahlen
  • Die Hemmung
  • Die Gangregelung, die mit einer Unruh funktioniert oder einem Kugelumlauf, Pendel oder Drehpendel.
  • Der Antrieb wird bei mechanischen Uhrwerken mit den folgenden Mechanismen gewährleistet:
  • Antrieb mit Federwerk: Dieses wird mit einem Schlüssel aufgezogen, hat eine Aufzugskrone und einen Elektromotor oder Elektromagneten. Automatikuhren haben eine Unwucht und sich bewegende Träger.
  • Antrieb mit Gewichten: Dieser Antrieb wird aufgezogen, indem man an den Ketten zieht; für Seile gibt es eine Kurbel; Großuhren werden mit Elektromotor aufgezogen.

Welche mechanische Taschenuhr ist antik und welche nur im Antik-Look?

Oft sind Uhren im Antik-Look so gut gemacht, dass sie kaum von echten alten Uhren zu unterschieden sind. An vielen Orten bekommt man alte Uhren angeboten: Auktionshäuser, Börsen und Internetplattformen bieten solche an, aber auch auf Flohmärkten wird manch ein Uhren-Sammler fündig. Daher sind Kenntnisse wichtig.

Das Alter einer Taschenuhr erkennt man vor allem dann, wenn man sie öffnet. Eine Taschenuhr besitzt auf der Rückseite und im Deckel Angaben wie die Seriennummer, Stempel und etwaige Bildmarken. (Bildmarken sind Markenzeichen in Form eines Bildes.) Diese Angaben verraten den Hersteller und das Jahr der Fertigung. Weitere Infos in unserem Blog-Artikel: Alter von Taschenuhren bestimmen.

Noch einfacher ist es manchmal bei Gravuren und Bildmarken. Wenn es in der Widmung heißt „Zur Hochzeit 1929“, dann ist es wahrscheinlich, dass die Taschenuhr auch zu dieser Zeit gefertigt wurde.

Leider gibt es immer wieder Fälle von alten Taschenuhren, die ohne Angabe des Herstellers hergestellt wurden. Dann ist auch das Alter meist schwer zu erkennen. Ist eine Signatur auf dem Zifferblatt vorhanden, so handelt es sich nicht immer um die Signatur des Herstellers, sondern oft auch um die des Verkäufers.

Andreas Strehlers Taschenuhren – der dezente Luxus

Andreas Strehler ist ein Schweizer Uhrmacher und Konstrukteur und Tüftler-Genie, geboren 1971 in Winterthur.

Unter seinen Taschenuhren fällt ein Modell besonders auf: Der Tischkalender mit der speziellen Funktionsweise, der die Uhrenwelt revolutioniert hat.

Der Tischkalender von Andreas Strehler

Der Tischkalender von Andreas Strehler strahlt Perfektion in der Uhrmacher-Handwerkskunst aus und weiß diese mit jugendlichem Pioniergeist zu kombinieren.

Schon 1998 stellte Strehler den Tischkalender als seine erste eigene Schöpfung vor. Dieses Werk ist im Grunde eine Tischuhr oder Schreibtischuhr, weil das Prachtstück über einen Sockel verfügt und sich von daher gut platzieren lässt. In den Sockel sind zwei Uhren – oder besser: Zifferblätter – eingelassen. Das linke Kleinere zeigt den Wochentag an. Das in der Mitte positionierte größere Zifferblatt stellt einen ewigen Kalender dar, der Datum und Monat anzeigt.

Doch damit noch nicht genug: Auf der rechten Seite des Tischkalenders befindet sich eine herausnehmbare Taschenuhr.

Der Clou: Diese Taschenuhr synchronisiert sich beim Einsetzen automatisch mit dem ewigen Kalender. Das Prachtstück verfügt über unterschiedliche, feinmechanisch ausgeklügelte Vorrichtungen zur Sicherheit, damit fehlerhafte Auslösungen nicht auftreten.

Dieses einzigartige Kunstwerk braucht „seine“ spezielle Taschenuhr wie ein Fisch das Wasser: Nur mit ihr funktioniert die Synchronisation.

Der Sockel versorgt den Kalender mit einer eigenen Energieversorgung, aber sie ist nur für das Weiterschalten des ewigen Kalenders gedacht. Selbstständig weiterschalten kann der Kalender nicht, dafür braucht er den Impuls der Taschenuhr. Erst wenn die Taschenuhr eingesetzt worden ist, weiß der Kalender die Zahl der in der Zwischenzeit vergangenen Tage und die Anzeige des Datums schaltet sich auf die aktuelle Position.

Öffentliche Reaktion auf den kühnen Erstling

Volle 3’000 Stunden Arbeit steckte Strehler in seinen Tischkalender. Man kann und muss sich vorstellen, wie viel Herzblut in der Entwicklung, Manufaktur und Perfektion dieses Erstlingswerks steckt. So etwas hatte es noch nie gegeben! Eine abnehmbare Taschenuhr für unterwegs, die sich – setzt man sie wieder ein – in eine Tischuhr verwandelt und den Kalender mit der Datumsanzeige versorgt. Und das alles rein mechanisch: Tradition trifft auf das Informationszeitalter.

Wenn man die Taschenuhr aus der Verankerung nimmt, stehen die anderen Zeiger still und bewegen sich erst wieder, wenn die Taschenuhr als Meisterin des Kunstwerks wieder an ihrem Platz ist.

Inzwischen steht das Unikat in einem Museum und genießt Weltruhm. Dabei waren die Reaktionen aus der Uhrmacherszene zunächst nicht nur positiv. Als Strehler den Tischkalender 1998 erstmalig zeigte, hätte er sich mehr Enthusiasmus gewünscht. Heute führt er die teils verhaltenen Reaktionen auf seine damalige Jugend zurück – er war ja erst 27 Jahre alt. Die eingefleischten Entscheider der Uhren-Szene trauten einem jungen Nachwuchstalent nicht viel zu – oder wollten es nicht. Die Komplexität des Meisterwerks, seine feinmechanische Meisterleistung, seine ausgeklügelt kombinierte Funktionsweise und seine Rafinesse durchschauten damals nicht viele.

Heute ist die Uhr längst ein Begriff und aus der Uhrenwelt als Meilenstein der Uhrengeschichte nicht mehr wegzudenken – solide Qualität, zeitloses Design und kühne Innovation setzen sich eben durch.

Mit dem Modell „Zwei“ gestaltete Andreas Strehler mittlerweile eine Taschenuhr, die durch ihre feine Eleganz und ihren dezenten historisierenden Anklang besticht.


Andreas Stehler hat seine Ausbildung zum Uhrmacher-Rhabilleur an der Uhrmacherschule in Solothurn abgeschlossen. Weitere Infos unter: www.astrehler.ch

Was ein Unitas Uhrwerk so besonders macht

Zunächst muss man sagen, dass ein Unitas Taschenuhrwerk keine besonders ausgefallene Spezialität besitzt, die andere Uhrwerke nicht hätten. Also keine besonderen Komplikationen oder Eigenschaften, die wirklich einzigartig wären. Aber Unitas ist auch heute noch ein Begriff unter Uhrenfans. Das Unitas Uhrwerk wird dabei keineswegs nur aus Gründen des Renommees geschätzt, sondern auch aus praktischen und ästhetischen Erwägungen. Das Unitas Uhrwerk gilt als sehr solide, sodass es auch in serieller Produktion bei hoher Qualität gefertigt werden kann. Dies gilt keineswegs für alle Uhrenwerke. Nicht selten ist die Fertigung eines Uhrwerks kompliziert und aufwendig, wenn man hohe Standards erreichen will. Die Tradition des Unitas Uhrwerks spricht ebenfalls für sich – warum nicht auf ein Uhrwerk vertrauen, welches sich in großer Zahl über lange Zeit bewährt hat? Das Unitas Uhrwerk ist darüber hinaus eine zeitlos-edle Konstruktion, die kaum einer späteren Überarbeitung bedurfte. Schauen Sie sich auch tolle Uhren mit Unitas Uhrwerk an.

Logo Unitas

Zur Geschichte des Unitas Uhrwerks

Unitas ist ursprünglich der Name der Abteilung für Rohwerke bei der Firma „A. Reymond SA“. Anfänglich spezialisierte sich die Unitas auf Uhrwerke für Herrentaschenuhren. Später kamen dann flachere Werke hinzu. Im Jahr 1932 wurde Unitas ein Teil der „Ébauches SA“. Die 1985 erfolgte Zusammenfassung der einzelnen Ébauches Firmen unter dem Dach der ETA gilt manchen als Ritterschlag für das Unitas Uhrwerk, anderen ist sie ein Dorn im Auge. Da gehen die Meinungen auseinander. Der Musterschutz für Uhrwerke aus der Schweiz, wie beispielsweise ETA Automatik 2824 oder Eta-Val 7750 ist abgelaufen, seither überschwemmen chinesische Kopien den Markt. Zu diesen gehört auch das Kaliber Unitas 6431. Tipp: Das schweizerische Uhrwerk hat eine Kalibernummer, das Werk aus China nicht.

Die Eigenschaften des Unitas Uhrwerks 6325

Besonders gelungen ist das Uhrwerk Unitas 6325. Es ist von hohem ästhetischem Reiz, auch durch seine rötlich-goldene Farbe. Das Unitas 6325 gilt als imponierend groß, ist 13-linig, und wird für Herrenuhren verwendet. Seine Konstruktion ist sehr flach. Daher benötigt es keine besondere Vorrichtung für die Stoßfestigkeit der Ringunruh aus Nickel. Das Uhrwerk Unitas 6325 umfasst 21 Steine, zu denen 4 Decksteine gehören. Dies gilt unter Kennern als geeignete Ausstattung für eine stabile Gangqualität.

Unitas 6325Das Unitas Uhrwerk mit 17 Steinen

Bis heute wird ein Uhrwerk in etwa 90% aller neu in der Schweiz hergestellten Taschenuhren verwendet. Das Uhrwerk Kaliber 6497 bzw. 6498. Diese Variante ist seit den 1960er Jahren im Umlauf. Es bietet eine Schlagzahl von 18´000 oder 21´600 Halbschwingungen in der Stunde. Die damals verwendete Nickel-Unruh ist heute noch in dieser Art gebräuchlich. Die Sekunden werden je nach Ausführung bei 6 oder 9 Uhr angezeigt.

Die technischen Daten des Unitas Uhrwerkes

RegulierungSpiralschlüssel / Etachron
Hersteller ETA (Unitas)
Kaliber Lepine 6497 Savoentte 6498
Hemmung Anker
Stoßsicherung Entweder keine oder Incabloc
Steine (Anzahl) 17 Rubinlager
Gangreserve ca. 50 Stunden
Komplikationen Stundenanzeige, Minutenanzeige, dezentrale Sekundenanzeige
Aufzug Kupplungsaufzug
Größe 16.5“ Ø= 36.6mm H= 4.2mm F= 0.5mm T= 1.85mm
Halbschwingungen in der Stunde 6497 / 6498: 18’000 A/h 6497-2  / 6498-2: 21’600 A/h

Unitas Uhrwerk

Uhrwerkfabrikation Unitas

Die Unitas SA war die Rohwerkeabteilung der Firma A. Reymond SA und auf Taschenuhrwerke spezialisiert. 1932 wurde Unitas der Ebauches SA angegliedert und heute von der ETA SA in Grenchen SO hergestellt und vertrieben. Da die Uhrwerke (wie das Kalbier 6497 oder 6498) zum Teil noch genau gleich gebaut werden, werden die ETA Uhrwerke auch heute noch als Unitas Uhrwerke bezeichnet.