Design Taschenuhren

Taschenuhr ist nicht gleich Taschenuhr. So verschieden die Geschmäcker im Laufe der Jahrhunderte waren, so unterschiedlich sind die Vorlieben der Uhrenfans in der heutigen Zeit. Noch nie war die Menschheit so nah beieinander wie in unserem Zeitalter der Globalisierung. Aber gleichzeitig gilt: Noch nie waren die Geschmäcker rund um den Globus in ein und derselben Epoche zu unterschiedlich. Der Grund ist ganz einfach. Die Moderne hat die Gesellschaft und all Ihr Tun immer weiter ausdifferenziert und spezialisiert. Wo es früher nur eine Handvoll verschiedener Ärzte am Ort gab, tummeln sich heute Dutzende verschiedener Spezialisten und Fachärzte. Das Gleiche gilt für viele Berufe, Unternehmen, Organisationen – und für die Uhrendesigns.

Man kann in der Gegenwart nicht einfach ein Uhrendesign als prototypisch für unsere Zeit ansehen: Die Verfügbarkeit der Vielzahl prägt unsere Moderne. Zahlreiche Uhrendesigner formen die heutige Uhrenszene zu einem pluralistischen Kreativpool, und jeder von ihnen gibt seinen Taschenuhren eine spezielle Note. Daher möchten wie Ihnen an dieser Stelle zwei Taschenuhren vorstellen, die durch ein besonders einzigartiges Design auffallen, die eine besondere Message beim Betrachter hinterlassen und einen hohen Wiedererkennungswert besitzen.

Die Design Bauhaus Taschenuhr

Durch ihre auffällig harmonische Schlichtheit glänzt die Design Bauhaus Taschenuhr von Danish Design. Mit ihrem Gehäuse aus mattem Edelstahl, dem schwarzen oder weißen Zifferblatt und den weißen Ziffern und Zeigern strahlt sie Geradlinigkeit, Weltläufigkeit und klaren Geist aus. Dabei ist ihre Wirkung unschlagbar edel – und das ganz ohne Pomp.Bauhaus DesignDas hohe Niveau dieser Taschenuhr besteht in einem Design, dass deutliche Anleihen beim Bauhaus nimmt. Das Bauhaus ist eine der berühmtesten Architektur- und Designrichtungen Europas im 20. Jahrhundert. Die Gründung der Bauhaus Kunstschule in Weimar erfolgte 1919 durch Walter Gropius, also nur ein Jahr nach der Urkatastrophe des Jahrhunderts. Durch Rückbesinnung auf den Handwerksaspekt wollte Gropius ein schlichtes, praxisorientiertes Design, das dem industriellen Fertigungsprozess gerecht wird. Das Bauhaus gilt als die Mutter vieler modernistischer Designströmungen. Das Jahr 2019 ist das Jahr des hundertjährigen Jubiläums. Feiern Sie mit!

Die Design Quarz-Taschenuhr

Das Besondere der Design Taschenuhr von Jaquet Girard besteht nicht nur in dem edlen Gold, in dem die Uhr gehalten ist, sondern vor allem in der ungewöhnlichen, leicht quadratischen Form. Diese ist dezent und nur angedeutet, denn die Ecken sind stark abgerundet. Auch hier ist es also die Form, die für den speziellen Blickfang sorgt. Die Uhr besitzt ein Schweizer Quarz Präzisionsuhrwerk und zeigt neben der Tageszeit auch das Datum an. Das Zifferblatt, die Zeiger und die Ziffern sind bewusst schlicht gehalten, um der äußeren Form nicht die Wirkung zu nehmen. Ein leicht historisierender Effekt will ebenso anklingen; dieser ist aber weit entfernt von kitschiger Romantik. Stattdessen ist die Design Taschenuhr von Jaquet Girard ein hochwertiger Zeitmesser und Hingucker zu einem moderaten Preis.


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Ergänzungen:

· Die Bahnhofs Taschenuhr
· Taschenuhren des 20. Jahrhunderts
· Taschenuhren aus Silber
· Die berühmten Patek Taschenuhren

Zeno Watch Basel – hochwertige Uhren seit über 150 Jahren

ZENO-WATCH BASEL gehört zu den traditionellen, unabhängigen Schweizer Uhrenherstellern. Da die ganze Leidenschaft des Betriebs der Herstellung guter Uhren gewidmet ist, investiert man hier nicht in die Werbung, sondern in die Produkte. Schauen sie sich die grosse Auswahl an Zeno Watch Uhren im Au Bijou Uhrenshop an.

Zeno Uhren 6

Klasse statt Masse

Uhren von ZENO-WATCH BASEL kennt man als Speziallist für mechanische Fliegeruhren. Aber auch übergrosse männliche Armbanduhren gehören zum Kern der Marke. Die Uhren von ZENO sind eher modischer und bieten auch diveres Damenuhren und Anhängeuhren. Die Preise variieren zwischen 200 und 60’000 Schweizer Franken.

Die Marken Rosemont, Rendex und FHB werden für Partnern auf dem asiatischen Markt vertrieben. Diese Marke Rosemont wurde 1951 in Genf gegründet und die Produktion 1995 von Zeno Watch Basel übernommen. Rendex steht für trendige Uhren für den angesagten Geschmack. FHB ist das Kürzel für Felix Huber Basel. Uhren mit Stiftankerwerken entstanden als FHB-Uhren erstmalig etwa 1962. Die Marke gibt es seit 1985. Inzwischen hat sich FHB als Synonym für angesagte Retro-Armbanduhren im Stil der 1970er Jahre etabliert.

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Die Firmengeschichte der Zeno Watch beginnt 1868

Im Jahr 1868 hob der Uhrmacher Jules Godat sein Unternehmen Godat & Co. aus der Taufe. Damit begann die Erfolgsgeschichte in La Chaux-de-Fonds. Besonders beliebt waren die silbernen Taschenuhren für Eisenbahner.

Zur Jahrhundertwende begann hier die Fabrikation mit Maschinen, die elektrisch betrieben waren. Zwanzig Jahre später ging der Betrieb an Ebosa SA von André-Charles Eigeldinger. Der Inhaber entwickelte anspruchsvolle und hoch komplexe Beobachtungsuhren, die vor allem militärisch nutzbar waren. Aber auch Rechenschieberuhren und Taschenuhren gehörten zum Profil von Eigeldinger. Schon 1922 stellte er die Marke Zeno unter urheberrechtlichen Schutz. Der Name Zeno ist die Abkürzung von Zenodopolus und so viel wie „göttliches Geschenk“ oder „Geschenk von Zeus“ bedeutet.
Das Ende des Ersten Weltkrieges brachte die Herstellung von Armbanduhren, u. a. für die militärische Nutzung. Im Jahr 1937 entstanden hier die ersten Uhren, die die Zeit stoppen konnten und Schalltelemeter.

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Seit 1949 ist Zeno bei der Schweizer Uhrenmesse vertreten, die heute Baselworld heisst. Neue mechanische Digitaluhren mit springender Stunde, Schwesternuhren und Armbanduhren speziell für Jungen wurden zu Verkaufserfolgen. Häufig produzierte Zeno-Watch Werbeuhren oder Uhren, die von anderen Marken vertrieben wurden. Die ersten mechanischen Fliegeruhren entstanden in den Ateliers Atteslander & Enggist in Biel.

Im Jahr 1965 ging die Leitung von Zeno Watch an Felix W. Huber über, der die Herstellung der Uhren und den Kundenservice nach Basel verlegte. Huber ist ein Nachfahre des Astronomen und Entwickler Johann Jakob Huber, der ebenfalls in Basel wirkte. Zum Stammbaum der Hubers gehörten einige Kaufleute und Goldschmiede. Zeno Watch brachte die erste Vakuum-Taucheruhr auf den Markt und die futuristische Spaceman-Kollektion, die ganz im Zeichen der Raumfahrt und der ersten Mondlandung stand. Allein diese Spaceman-Kollektion brachte es auf rund 1 Million Exemplare.
Die Herstellung der Taschenuhren wurde 1975 ins Tessin verlagert, die Kollektion der Quarzuhren kommt seit 1988 aus Neuenburg.

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Zeno Watch heute

Zeno Watch zählt mit rund 40’000 Uhren jährlich zu den eher kleineren Uhrenfabrikationen. Bemerkenswert ist aber, dass der Betrieb sich auch in Zeiten der Globalisierung und der Grossbetriebe als unabhängiger Uhrenhersteller am Markt behaupten konnte. Zeno Watch ist in 50 Ländern präsent. Der überwiegende Teil der Uhren wird auch heute noch von Hand gefertigt – Tradition verpflichtet!

Weitere Infos auf der offiziellen Homepage von ZENO-WATCH BASEL.

Skelett Taschenuhren – die Technik im Fokus

Eine Skelett Taschenuhr ist für jeden Uhrenfreund das Highlight seiner Sammlung. Bei einer Skelett-Uhr sind die verschiedenen Teile so komponiert, dass ein Blick auf das Uhrwerk und seine Funktionsweise möglich ist. Daher haben solche Uhren häufig stark durchbrochene Werkplatten, die skelettförmig sind, eine Werkabdeckung aus transparentem Glas und ein durchsichtiges Zifferblatt. Es gibt sie nicht nur als Großuhren mit Antriebsfeder, die auf dem Kaminsims oder der Kommode stehen, sondern natürlich auch als Armbanduhr und Taschenuhr.

Ein Blick in die Geschichte

Die Skelett-Uhr wurde ab etwa 1750 in Frankreich vermehrt hergestellt und trat später ihren Siegeszug z. B. in England und Österreich an. Schon Ende des 18. Jahrhunderts versuchten sich viele Uhrmacher und Uhrmanufakturen an den Skelett-Uhren. Meist sind bei diesen Uhren die Räder und Bestandteile besonders filigran gearbeitet und von jedem Ballast befreit. Die Uhr wird so gestanzt, gesägt oder gefräst, dass ihr Gehäuse auf ein Minimum reduziert ist. Dann sind die Platine, die Kloben, die Brücken oder das Federhaus durchbrochen – natürlich nur so weit, wie die Stabilität und Funktionsfähigkeit es erlauben. Ein entsprechend durchbrochenes Werk nennt man Skelettwerk.

Einen besonderen Effekt setzen bei diesen Uhren die Skelettzeiger. Das sind ausgeschnittene Zeiger, in die das Leuchtsalz eingesetzt wird.

Im Laufe der letzten Jahrhunderte hat man fast alle Uhrentypen auch als Skelett-Uhren gebaut. Die skelettierte Tischuhr gibt es seit etwa 1750. Sie stammt ursprünglich aus Frankreich. Die Konstruktionsweise dieser Uhren ist unterschiedlich. Meist sind die Platinen schmal und stark durchbrochen, um einen Blick auf das faszinierende, filigrane Werk zu erlauben. Oft hat man diese Uhren unter einen sogenannten Glassturz gestellt.

Bei den Wanduhren sind die Zifferblätter meist nur schmale Ziffernringe. Die Skelett-Stutzuhr war vor allem von 1800 bis 1850 unter den französischen Herstellern sehr bekannt.

Die Skelett Taschenuhr kann durch ein offenes Zifferblatt skelettiert sein. Es gibt ein besonders berühmtes Exemplar einer skelettierten Taschenuhr, die Abraham Louis Breguet für Marie Antoinette herstellte. Die skelettierte Taschenuhr wird unter Schweizer Uhrenherstellern seit etwa 1850 produziert und gilt seit langer Zeit als eine Spezialität dieses Uhrenlandes.

Die skelettierte Armbanduhr ist eine Entwicklung der 1930er Jahre. Die maschinell erzeugten Exemplare sind meist einfach gebaut, die handgefertigten Armbanduhren hingegen sind die Lieblinge der Sammler. Dieses erfordern bei der Herstellung einen gewissen Zeitaufwand und sind kompliziert in der Fabrikation. Es gibt manchmal attraktive Kleinserien.

Skelett Taschenuhren 2

Skelettierte Uhren bei Au Bijou

Natürlich gibt es auch bei Ihrem Uhrmacher mehrere tolle Skelett-Taschenuhren. Die zweifarbige Klassik Taschenuhr mit Handaufzug fällt besonders durch ihre zeitgemäße Eleganz auf. Sie stellt mit ihren römischen Ziffern einen echten Klassiker dar. Die Farbgebung kommt durch edelste Materialien zustande und die Rückseite ist durchsichtig für den Blick auf die Faszination der Uhrentechnik. Das skelettierte Uhrwerk ist dekoriert. Angezeigt werden eine zweite Zeitzone und eine kleine Sekunde. Es gibt auch eine Tages- und Nachtanzeige. Das Design ist leicht historisierend und retro. Gleichzeitig baut die Uhr auf eine hochwertige Mechanik.

In Basel finden Sie diverse Skelett Taschenuhren bei Au Bijou Uhren & Schmuck

Die Quarz Taschenuhr: Ein Klassiker wird wieder aktuell

Längst hat es sich herumgesprochen: Die Taschenuhr, die oft schon totgesagt wurde, ist als Klassiker zurück! Nicht nur Herren geben Ihrem Look mit einem Zeitmesser in der Westentasche das gewisse Etwas. Natürlich gibt es Taschenuhren auch mit der Ganggenauigkeit der Quarzuhr.

Besonders edel: die hochwertige Mondphasen Taschenuhr

Ein besonders gutes Stück ist die goldene Mondphasen Taschenuhr aus Ihrem Au Bijou Uhren Shop. Auf die Präzision des schweizerischen Quarzwerks können Sie sich verlassen. Das Zifferblatt ist cremefarben und ergänzt damit das goldene Gehäuse ideal. Die besondere Komplikation ist hier die patentierte Anzeige der Mondphase. Die Taschenuhr verfügt auch über eine Datumsanzeige und eine ausgewuchtete Zentralsekunde. Die Stabzeiger sind von besonders eleganter Form und vergoldet. Das matte, vergoldete Metallgehäuse kommt in seinem klassischen Stil ganz ohne Dekor aus.

Die Scheibe für die Mondphase ist dunkelblau und besitzt eine Sternenkarte. Sie zeigt nicht nur die Mondphase an, sondern auch die aktuelle Mondposition.

Wie die Quarzuhr vom speziellen Labor-Equipment zum Massenprodukt wurde

Bereits im Oktober 1927 erblickte die erste Quarzuhr das Licht der Welt. Joseph W. Horton und Warren Alvin Marrison stellten sie auf der „International Union of Scientific Radio Telegraphy“ – Konferenz der verblüfften Öffentlichkeit vor.

Danach blieb die Quarzuhr noch lange eine Besonderheit; sie wurde als Messgerät für Labore weiterentwickelt. Vor allem Deutschland und England setzten hier Maßstäbe.

Erst um 1970 herum kam die Mikroelektronik auf, die es möglich machte, Quarzuhren für die breite Bevölkerung herzustellen. In großer Stückzahl wurden vor allem Autouhren produziert, Wanduhren und Tischuhren. Hier setzte der rasante Absturz der Preise zuerst ein. Schon um 1975 waren Quarzuhren preiswerter zu haben als die mechanischen Uhren, die man schon lange kannte. Der Vorteil: Quarzuhren besaßen eine viel höhere Ganggenauigkeit und waren weitgehend wartungsfrei. Lediglich ein regelmäßiger Batteriewechsel war notwendig.

Mit zeitlicher Verzögerung eroberte auch die Quarz-Armbanduhr den Markt. Ihre Entwicklung wurde etwa zeitgleich in mindestens 8 Ländern in Angriff genommen, sodass ihre Erfindung nicht eindeutig festgelegt werden kann. Federführend waren hier vor allem die Schweiz, USA und Japan.

Schon 1967 wurde die Öffentlichkeit auf die Quarzarmbanduhr aufmerksam. Dies geschah anlässlich des Chronometerwettbewerbs des Observatoriums in Neuchâtel. Sowohl Seiko als auch das „Centre Electronique Horloger“, also das Forschungszentrum für elektronische Uhren mit Sitz in der Schweiz, stellten Exemplare vor. Dabei zeichneten sich die schweizerischen Uhren durch eine bessere Temperaturkompensation aus als die Uhren von Seiko. Der japanische Konzern allerdings hatte von Anfang an die Produktion für die breite Masse im Blick. In Tokyo brachte Seiko zu Weihnachten 1969 die erste Kleinserie von Quarzarmbanduhren auf den Markt: die Astron. Da diese Uhren ein Design hatten, dass weltweit akzeptiert und oft kopiert wurde, gilt dies als der Durchbruch der Quarzarmbanduhr. Diese kostete allerdings noch etwa so viel wie ein Kleinwagen.

Seiko gelang bahnbrechende Entwicklungen auf dem Gebiet der Quarzarmbanduhr, vor allem:

  • Der Quarzresonator, der die Form einer Stimmgabel hat und fotolithografisch produziert wird
  • Der Schrittschaltmotor
  • Die eingebaute CMOS-Schaltung

Die meisten Quarzuhren mit digitaler Anzeige brauchten keine mechanischen Bauteile.

Um 1975 herum kostete die Quarzuhr nur noch rund CHF 100.- und der Preissturz behielt seine Abwärtstendenz bei. Damit konnten mechanische Uhren weder hinsichtlich ihrer Qualität noch hinsichtlich ihres Preises mit der Quarzuhr mithalten. Die Folge: Viele angestammte Uhrenhersteller mussten aufgrund der Quarzkrise aufgeben. Zeitgleich wurde klar, dass der von Seiko entwickelte Aufbau der Quarzuhr seine weltweite Dominanz behalten würde. Die Erfindungen danach betrafen lediglich die Verbesserung von Details…


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Aerowatch – Eine Schweizer Traditionsmarke

Aero Watch ist ein Schweizer Uhrenhersteller mit einer reichen Tradition, die bis 1910 zurückreicht. Heute überzeugt Aero immer noch mit seinen Taschenuhren, die mit klassischer Eleganz bestechen und ein zeitloses Statement hinterlassen. Sie kommen ganz ohne Pomp aus, sondern erzählen die Geschichte des Uhrendesigns. Schauen Sie sich beispielsweise diese elegante Taschenuhr von Aerowatch an.

Aero Gold Taschenuhren

Die Geschichte von Aerowatch

Aéro Watch SA, auch Aerowatch genannt, ist eine Uhrenmanufaktur, die 1910 in La Chaux-de-Fonds aus der Taufe gehoben wurde. Bis heute ist das Unternehmen ein Familienbetrieb.

Im Mai 1935 zog die Firma nach Neuchâtel um, nachdem es vorher für eine kurze Zeitspanne in Fleurier seinen Sitz hatte. Mitte der 30er Jahre lieferte Aero seine Uhren bereits in 15 Nationen.

Maxime Crevoisier übernahm Aero 1942. Dies brachte eine veränderte Ausrichtung des Unternehmens mit sich: Der Schwerpunkt lag nun auf Taschenuhren und Pendeluhren. Crevoisiers Sohn Georges trat 1959 die Nachfolge seines Vaters als Unternehmensleiter an. Er schaffte es, die Produkte nun in mehr als 30 Länder zu exportieren. Erst 2004 fiel die Entscheidung, auch eine Kollektion von Armbanduhren in die Produktpalette aufzunehmen.

Nachdem die Uhrenmanufaktur nach Le Noirmont umgezogen war, konzentrierte man sich Taschenuhren und Anhängeuhren für den gehobenen Geschmack. Der Ruf der Firma profitierte davon, dass die Uhren in einem Testverfahren geprüft wurden, das den höchsten Ansprüchen genügte und einen hohen Aufwand erforderte. Heute ist die Firma Aero in Saignelégier im Kanton Jura.

Taschenuhren Fabrikation Aero

Die Firmenphilosophie von Aero

Aero oder Aerowatch ist seit der Firmengründung ein Symbol der Moderne. Dass die Gründer sich für einen englischsprachigen Namen entschieden, ist ein frühes Zeichen dafür, dass die Firma internationale Ambitionen hatte. Auch stellt der Name eine Verbindung zur Kunst des Fliegens her – damals wie heute ein Faszinosum der Menschheit. Der Erste Weltkrieg setzte dem Unternehmen arg zu. Dennoch verlor man hier nie den Optimismus.

Das heutige Profil

Bis heute ist Aero eine unabhängige Firma in Familienbesitz geblieben. Dabei kann es mit Stolz auf das vergangene Jahrhundert zurückblicken: Stets stand der Name Aerowatch für hochwertige Zeitmessung in ansprechendem, elegantem Design. Das Unternehmen liegt heute im Herzen der Region des Jura-Gebirges, nämlich in Saignelégier. Hochmoderne Maschinen und Produktionsmethoden zeichnen es aus. Die Firma wird inzwischen von Denis Bolzli und seinen beiden Söhnen geführt und stellt auch Armbanduhren her. Dabei setzt Bolzli weiterhin auf historische Designs. Aerowatch ist heute in mehr als 43 Ländern aktiv.


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Mondaine – die starke Marke „Made in Switzerland“

Der Uhrenhersteller Mondaine steht für eine schlichte, aber überzeugende Botschaft: Ästhetik und Funktionalität in ausgewogenem Einklang. Lassen auch Sie sich zu den Dingen des Lebens führen, die wirklich wichtig sind. Dieses schweizerische Design mit dem unverwechselbaren Wiedererkennungswert vereint auf einmalige Weise Tradition mit Moderne. Das Design der Mondaine Uhren ist eindeutig minimalistisch, und damit zeitgemäss geprägt. Sie steht aber längst für eine eigenständige Uhrentradition: die Schweizer Bahnhofsuhr. Sie möchten Ihre Wohnung im funktionellen Stil der globalisierten Mobilität einrichten? Dann schauen Sie sich im Au Bijou Uhren Shop den Klassiker unter den Wanduhren von Mondaine an. Für den besonderen Effekt sorgt die Mondaine Taschenuhr. Diese Kulttaschenuhr überzeugt durch ein hochwertiges Quarzuhrwerk, das originale Hilfiker-Design und das mitgelieferte Zubehör (Kette und Etui).

Geschichte der Bahnhofsuhr von Mondaine

Die Erfolgsgeschichte von Mondaine begann mit Erwin Bernheim, der 1925 geboren wurde. Seinem Vater, einem Schneider aus Zürich, musste er am Sterbebett versprechen, beruflich in seine Fussstapfen zu treten. Dann wütete der Zweite Weltkrieg in Europa und veränderte auch das Leben von Bernheim völlig. Die zahlreichen Flüchtlinge aus Deutschland und den besetzten Ländern kehrten nach 1945 vielfach wieder in ihre Heimat zurück – und benötigten dringend gute Uhren. Daher schickte Bernheim seinen Freunden zunächst nur wenige Schweizer Uhren, kam aber auf den Geschmack und verschrieb sich schliesslich ganz dem Handel mit Uhren. Mondaine war geboren.

Hans Hilfiker hat ebenfalls Spuren in der Uhrenwelt hinterlassen. Er lebte von 1901 bis 1993 und machte sich als Ingenieur und Designer einen Namen. Seine grösste Errungenschaft gelang ihm zweifelsohne, als er in den 1940er Jahren bei der Schweizerischen Bundesbahn arbeitete und die offizielle Bahnhofsuhr des Landes entwarf. Im Jahr 1986 übernahm Mondaine diesen Klassiker unter den Uhrendesigns. Die Firma ist noch heute im Besitz der Familie Bernheim. Der minimalistische-funktionalistische Stil der Schweizer Bahnhofsuhr ist längst Ikone: Made in Switzerland, made for the World.

Viele der Uhren aus dem Hause Mondaine spiegeln im Design Elemente der Bahnhofsuhr. Erwähnenswert ist z. B. das weisse Zifferblatt, das in seiner Schlichtheit voll überzeugt. Unverwechselbar werden die Uhren durch die typischen schwarzen Minuten- und Stundenindizes und die berühmte rote Kelle. Die Sekundenanzeige braucht 58 Sekunden für die Runde über das Zifferblatt und bleibt bei der 12 zwei Sekunden stehen. Als hielte die Uhr für zwei Sekunden Atem an – um dann zu springen.

Welche Bedeutung hat das minimalistische Design in der globalisierten, multimedial vernetzen Welt?

Folgende Argumente machen auch Sie zum Fan der Mondaine Taschenuhr:

• Die Mondaine Taschenuhr kombiniert die historisch-edle Klasse einer Taschenuhr mit einem peppigen, modernen Design. In einer grenzenlosen Zeit vereinen sie damit Zeitlosigkeit und das besondere Statement.
• Immer mehr Menschen wenden sich von der Verschwendung ab. So, wie wir Plastikmüll, Verpackungen und das Wegwerfen von Lebensmitteln reduzieren müssen, so beschränken wie uns auch im Design auf das Wesentliche.
• Die Taschenuhr ist vielfältig kombinierbar und passt zu einem, bunten hippen Stil ebenso wie zu einer eleganten Abendgarderobe oder einem überzeugenden Business-Outfit. Sogar der lässige Student setzt so den besonderen, geradlinigen Kontrapunkt.
• Wer eine ordentliche, klare Gliederung und Arbeitsweise zu seinem Erfolgsrezept und seiner Lebensweise gemacht hat, trifft mit der Mondaine Taschenuhr die richtige Wahl. Sie versinnbildlicht die sinnige Organisation, den ruhigen Geist und den souveränen Überblick.
• Überladene Designs fangen zwar vielleicht unseren Blick – aber sie stossen ihn ebenso oft auch ab. Ein Look ohne Schnörkel und überflüssigen Ballast zeigt, dass Sie auf Funktion und Minimalismus setzen, kurz: auf das Wesentliche.
• Eine subtile Botschaft und Klasse sind heute mehr gefragt als ein opulenter Blickfang. Die pluralistische Welt braucht eine schlichte, einfache Coolness.

Die Taschenuhren im Design der Schweizer Bahnhofsuhren sorgen unbestreitbar für den aussergewöhnlichen Effekt. Es gibt sie im Au Bijou Uhrenshop in zwei Ausführungen: als Mondaine Taschenuhr mit Deckel und als Mondaine Taschenuhr ohne Deckel.

Wer steht hinter dem Design der Schweizer Bahnhofsuhr?

Ursprünglich war die Gestaltung der Bahnhofsuhren an europäischen Bahnhöfen sehr verschieden. Bis Hans Hilfiker, der in Zürich geboren wurde, im Jahr 1944 das Design der Schweizer Bahnhofsuhren entwarf und damit Massstäbe setzte. Viele europäische Länder folgten diesem Trend und liessen sich von Hilfikers Design inspirieren.

Unverwechselbar ist das weiße Zifferblatt, das bei Dunkelheit beleuchtet werden kann. Im Kontrast dazu stehen die schwarzen Minuten- und Stundenindizes, die in Balkenform gehalten sind. Auch die Zeiger sind balkenförmig. Die Sekunde wird mit einem roten, dünnen Stab, der am Ende verdickt ist, angezeigt. Dieses Design ist ästhetisch ein Klassiker, aber auch funktionell durchdacht. Diese Uhren sind nämlich auch aus der Distanz gut abzulesen.

Die Bahnhofsuhr von Mondaine als Taschenuhr: technische Daten

Die Quartz Taschenuhr ohne Deckel misst 43 Millimeter. Damit sind die Taschenuhren handlich klein. Dennoch lässt sich die Zeit schnell und deutlich ablesen. Beide Prachtstücke werden mit Uhrkette mit Karabiner und einem roten Lederetui geliefert.

Das Schweizer Präzisions-Quarzwerk Caliber Ronda 313 bürgt für anhaltende Qualität. Der Deckel ist matt geschliffen und ohne Dekor – zeitgemäßer Minimalismus prägt hier das Design. Der Matte Pressboden gibt mit einem Logo der Schweizerischen Bundesbahn und dem Logo von Mondaine seine Wurzeln preis. Das Mineralglas ist gehärtet und leicht gewölbt. Die Zylinderkrone fällt mit dem roten M-Logo ins Auge, der Kettenring ist beweglich. Die Taschenuhr ist geschützt gegen Spritzwasser, aber nicht vollständig wasserdicht. Die Taschenuhr ohne Deckel ist aus Lépine Edelstahl gefertigt und poliert. Ihre Zylinderkrone besitzt eine Doppelkerbung.

Hans Hilfiker: Designer hinter dem Kultobjekt

Hans Hilfiker erblickt am 15.09.1901 in Zürich das Licht der Welt und starb am 02.03.1993 in Gordevio TI. Er arbeitete als Elektroingenieur und Designer. Sein fraglos bekanntes Designobjekt ist die Schweizerische Bahnhofsuhr von 1944, die er später noch mit einem Sekundenzeiger versah, den man an der roten Kelle sofort erkennt.
Hans Hilfiker wurde erst mit etwa 40 Jahren zum Designer. Die Philosophie für seine Designkunst entwickelte er selbst, ohne sich dabei auf Vorbilder aus der Kunst zu verlassen. Damit gilt er als einer der Schweizerischen Gründerväter auf dem Gebiet des Industriedesigns.

Nachdem er die Primarschule und Sekundarschule abgeschlossen hatte, wurde Hilfiker Auszubildender für Feinmechanik. Dann folgte sein Studium der Elektro- und Fernmeldemechanik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (Zürich). Im Jahr 1925 begann seine Arbeit bei den Albiswerken in Zürich, die zu Siemens gehörten. Ein Jahr später unternahm er für seinen Arbeitgeber eine Geschäftsreise nach Argentinien. Zwischen 1927 und 1928 war er Siemens` technischer Berater bei den Fernmeldetruppen des argentinischen Heers. Hier errichtete er Werkstätten und transportable Telefonzentralen und zeichnete auch für die Ausbildung der Fernmeldeunteroffiziere verantwortlich.

1931 zog es Hilfiker in die Heimat zurück. Ab 1932 war für die Schweizerischen Bundesbahnen tätig, und zwar als Ingenieur in der Bauabteilung III. Im Jahr 1944 wurde er zum stellvertretenden Leiter der Bauabteilung und zum Chef der Dienste für ortsfeste elektronische Anlagen. In diese Zeit fällt auch sein Design für die Schweizerische Bahnhofsuhr. Außerdem schuf er den Bockkran, mit dem man schwere Transportgüter von der Straße auf die Schiene verladen konnte.

Ab 1958 arbeitete Hilfiker als Direktor bei der Therma AG in Schwanden. Zu seinen Aufgaben gehörte hier die Entwicklung eines neuartigen Küchenprogramms, das aus einzelnen Modulen bestand, die sich nach Geschmack kombinieren ließen. Was wenige wissen: Hiermit legt Hilfiker die Basis für die Entwicklung der Schweizerischen Küchennorm. Diese legt fest, dass Küchenmöbel und Küchengeräte in der Schweiz 55 Zentimeter breit sein sollen, während im übrigen Europa 60 Zentimeter gelten. Der Designer unterrichtete auch ab 1974 am Technikum Windisch…


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Anhängeuhren – der besondere Blickfang

Anhängeuhren sind ein echter Klassiker, dabei aber keineswegs angestaubt. Wenn Anhängeuhren dafür gedacht sind, z. B. im Bereich der Brust befestigt zu werden und nach unten zu hängen, steht ihre Zeitanzeige auf dem Kopf, damit ein müheloses Ablesen möglich ist. Es gibt verschiedene Arten von Anhängeuhren, die sich meist auch in ihrem typischen Design stark unterscheiden.

Anhängeuhr

Die bekanntesten Beispiele sind:

• Die Schwesternuhr (auch Kitteluhr genannt)
• Die Taschenuhr
• Die Klippuhr

Die Schwesternuhr – very british

Schweseternuhr

Die Schwesternuhr wird auch Kitteluhr genannt – nach der Berufskleidung der Krankenschwester. Sie dient nicht nur der Zeitmessung, sondern hilft auch dabei, den Puls eines Patienten zu erfassen. Hierbei hilft ein aufgedrucktes Tachymeter. Dieses ist mit den Sportuhren vergleichbar, hat aber die Zeiteinheit 1 pro Minute.

Die Schwesternuhr ist deshalb eine Anhängeuhr, weil dieser Beruf hygienisch sensibel ist und eine Armbanduhr zu viele Keime tragen würde. Außerdem besteht die Gefahr, die Patientinnen und Patienten bei der Körperpflege mit einer Armbanduhr zu verletzen. Diese Anhängeuhren begannen ihren Weg um den Globus in Großbritannien, wo man sie nurse watches nennt. Manchmal wird die Schwesternuhr auch von einer Hülle aus Silikon getragen. Dies macht eine farbliche Anpassung an den eigenen Geschmack einfacher und eignet sich besonders für moderne Designs. Die klassischeren Modelle hängen dagegen an einer Kette. Viele Schwesternuhren verfügen über eine berufsbezogene Symbolik, z. B. das Rote Kreuz.

Auch in Ihrem Au Bijou Uhrenshop finden Sie hochwertige Schwesternuhren.

Die Taschenuhr – seit dem 14. Jahrhundert der angesagte ZeitmesserTaschenuhr Skelett

Die Taschenuhr ist eine besonders bekannte Form der Anhängeuhren und wird meist nicht als lapel watch getragen, also in der Nähe des Revers (lapel), sondern eher im unteren Bereich des Oberkörpers. Sie wird häufig mit einer Kette im Knopfloch der Anzugweste befestigt und in der Westentasche aufbewahrt. Es gibt sie mit und ohne Deckel.

Die Taschenuhr schaut auf eine wesentlich längere Geschichte zurück als die Schwesternuhr. Die Voraussetzungen für die ersten tragbaren Uhren wurden im 14. Jahrhundert geschaffen. Davor waren Uhren nicht transportabel, weil sie hängende Gewichte hatten, die sich bei einem Ortswechsel verheddert hätten. So wäre die Uhr stehengeblieben. Im 14. Jahrhundert wurde diese Mechanik ersetzt durch einen Antrieb, dessen Lage keinen Einfluss auf seine Funktionsweise hatte. Dieser neue Antrieb funktionierte durch eine Stahlfeder. Die älteste erhaltene Uhr mit Federantrieb ist eine Standuhr und steht im Nürnberger Germanischen Nationalmuseum. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Reiseuhren, und um 1470 die dosenförmigen oder kugelförmigen Taschenuhren. Auch diese Uhren waren Anhängeuhren, denn man befestigte sie meist mit einer Kette um den Hals. Diese Anhängeuhren waren im Prinzip kleine Tischuhren. Damals schien diese Entwicklung die Zeitgenossen nicht sonderlich bewegt zu haben, denn es finden sich nur wenige überlieferte Zeugnisse hierzu.

Erst im Ersten Weltkrieg wurde die Armbanduhr erfunden, weil sie für die Soldaten an der Front praktischer war. Damit verlor die Taschenuhr ihre einst dominante Bedeutung. Taschenuhren und Zubehör in großer Auswahl finden Sie in Ihrem Uhrenshop.

Die Klippuhr – modern und praktischLe Clip Uhr

Die Klippuhr ähnelt der Schwesternuhr, wird aber mit einem Klipp, der in die Uhr integriert ist, an der Kleidung befestigt. Diese Art der Anbringung bietet sich besonders für moderne, poppige Designs für junge Leute an, die auf der Höhe der Zeit sein wollen. Aber auch in hygienisch sensiblen Berufen trägt man gerne Klippuhren, z. B. in der Lebensmittelproduktion, bei der Medikamentenherstellung oder in medizinischen Berufen.

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Quartz Taschenuhren als Schöpfung des 20. Jahrhunderts

Die Geschichte der Quartzuhr begann bereits in den 1920er Jahren in den USA mit nicht tragbaren Uhren. Die Geburtsstunde war der 13.10.1927, als Joseph W. Horton und Warren Alvin Marrison anlässlich der Konferenz der „International Union of Scientific Radio Telegraphy“ die von ihnen entwickelte erste Quartzuhr präsentierten. Das Besondere: In diese Uhr war ein Schwingquartz eingebaut, der eine Resonanzfrequenz mit 50 kHz besaß. Dieser vermittelte einen elektrischen Schwingkreis mit Wechselstrom. Mit diesem Wechselstrom brachte man einen kleinen Synchronmotor und damit die Zeiger zum Laufen.

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Der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit

In der Zeit des Zweiten Weltkrieges versuchte man in den USA beim Borg-Gibbs Laboratory und in Deutschland bei Rohde & Schwarz tragbare Quartzuhren zu bauen. Damals blieb aber das Problem des großen Strombedarfs dieser Uhren ungelöst.
Die Nachkriegszeit brachte aber den Quartzuhren neuen Aufschwung. Aufgrund einer Ganggenauigkeit von bis zu 1 x 10-9 ersetzten sie die bisherigen Präzisionspendeluhren. Dies betraf vor allem die Wissenschaft und die Industrie.

In den 50er Jahren gelang es schließlich der Uhrenfirma Patek Philippe in Genf, mithilfe der Technologie von Halbleitern neue Synchronmotoren zu entwickeln. Auch verlässliche Batterien kamen durch die Genfer Pioniere hinzu. So entstanden die ersten tragbaren Quartzuhren; Seiko und Junghans folgten diesem Trend. Allerdings waren diese frühen Quartzuhren nur zu wesentlich höheren Preisen zu erstehen als mechanische Uhren.

Quartzuhren

Der Durchbruch der Quartzuhr

Um das Jahr 1970 begann die Massenproduktion von Quartzuhren. So hoch die Preise für Wanduhren, Tischuhren und Autouhren zunächst waren, so schnell sanken die Preise kurz darauf. Schon ab etwa 1975 waren Quartzuhren billiger zu haben als vergleichbare mechanische Produkte. Gleichzeitig war ihre Zeitmessung präziser und die Quartzuhren erforderten kaum Wartungsbedarf. Lediglich die Batterie war mitunter zu wechseln.
Der Trend zu Armbanduhren mit Quartz kam erst etwas später auf. Mindestens acht Uhrenhersteller in der Schweiz, in Amerika und Japan wollten für sich in Anspruch nehmen, die erste Quartzarmbanduhr zu bauen – und taten dies dann mehr oder weniger gleichzeitig.

Die Uhrenwelt wurde bereits 1967 auf die Möglichkeit einer Quartzarmbanduhr aufmerksam, als im schweizerischen Neuchâtel der Chronometer-Wettbewerb des Observatoriums stattfand. Dabei wurden erste Fabrikate von Quartzarmbanduhren sowohl vom „Centre Electronique Horloger“ (CEH, Forschungszentrum für elektrische Uhren) als auch von Seiko vorgestellt. Alle übrigen mechanischen Uhren waren den Quartzuhren unterlegen. Die Schweizer Uhren hatten sogar gegenüber den Mitbewerbern aus Fernost noch optimalere Werte vorzuweisen. Der Grund dafür war die Temperaturkompensation.

Die Quartz Taschenuhr

Natürlich kamen nach der Armbanduhr auch Quartz Taschenuhren auf den Markt. Die heutige Auswahl an Quartz Taschenuhren ist groß. Kommen Sie am besten in unser Au Bijou Uhren & Schmuck – Geschäft, um genau informiert zu werden. Auch unsere Uhrenberaterin Frau Lütolf berät Sie gern und kompetent.

Zu den Klassikern im modernen, aber zeitlosen Design von Quartz Taschenuhren gehört ohne Zweifel die Schweizer Bahnhofstaschenuhr von Mondaine. Sie ist nach dem originalen Design von Hans Hilfiker gefertigt und gilt als zeitlos modern und praktisch. Außerdem ist sie von hohem Wiedererkennungswert. Es gibt die Schweizer Bahnhofstaschenuhr von Mondaine mit Deckel oder ohne Deckel.

Exklusivität, Weltläufigkeit und Eleganz sind die richtigen Stichwörter für die Taschenuhr von Zeno Watch Basel mit Anzeige von drei Zeitzonen. Sie ist vergoldet und extra flach. Das große Zifferblatt ist blau lackiert und die drei Zeitanzeigen jeweils vergoldet.

Die Bahnhofsuhr von Mondaine – natürlich aus der Schweiz!

Uhrensammler sind immer auf der Jagd nach dem Besonderen. Aber auch diejenigen unter Ihnen, die einfach nur eine Taschenuhr als echten Hingucker suchen, werden bei Au Bijou Uhren & Schmuck GmbH fündig.

Wer eine Taschenuhr besitzen möchte, die ein echter Klassiker der Moderne ist, dem rasanten, mobilen Zeitgeist entspricht und gleichzeitig in ihrer unvergänglichen Schlichtheit interessante Kontrapunkte setzt, sollte sich die Schweizer Bahnhofstaschenuhr von Mondaine anschauen. Ihr Design ist modern und wie vom Bauhaus inspiriert. Es wird von den meisten Menschen sofort als typische Bahnhofsuhr erkannt. Für diese Taschenuhr stand das Original-Design von Hans Hilfiker Pate. Dieser Zeitmesser strahlt eine praktische, funktionelle, mobile und weltläufige Botschaft aus. Es gibt die Mondaine Bahnhofsuhr auch mit Deckel.

Technische Aspekte der Bahnhofsuhr

Die Geschichte der meisten Bahnhofsuhren begann als Minutensprunguhren. In der Regel werden sie auch heute noch von einer sogenannten Mutteruhr reguliert. Diese steuert die Bahnhofsuhren im Minutentakt, d. h., sie sendet jede Minute ein neues elektronisches Signal an die Tochteruhren, die über dem Bahnhof verteilt sind. Diese zeigen dann die minutengenaue Uhrzeit an. Wenn die Bahnhofsuhren zusätzlich eine Sekundenanzeige haben, gibt es zwei Möglichkeiten, um diese zu realisieren:

1. Die Mutteruhr sendet das genaue elektronische Signal für die Sekunde oder:
2. Ein elektronischer Synchronmotor treibt die Sekunde an

Die minutengenaue Kontrolle über den Synchronmotor mit dem elektronischen Signal kommt ursprünglich aus der Schweiz. Die schweizerische Bahnhofsuhr setzt also nicht nur im Design, sondern auch im technischen Bereich Maßstäbe. Die Sekundenanzeige der Bahnhofsuhr läuft hierbei etwas zu schnell und wartet, wenn sie auf der 12 steht, das nächste Signal für die neue Minute ab.

Die Mutteruhr wird in Deutschland über ein Funkzeichen kontrolliert, das der Langwellensender DCF77 in Mainflingen bei Frankfurt am Main sendet. Es gibt auch Bahnhofsuhren, die nicht mit einer Mutteruhr verbunden sind, sondern selbst Signale von DCF77 empfangen können. Übrigens: Im Fahrplan gilt die Zeitangabe 24 Uhr für die Ankunft, die Zeitangabe 0 Uhr für die Abfahrt.

Die Stadt St. Gallen hat sich einen besonderen Effekt für die Bahnhofsuhr ausgedacht: Sie zeigt nicht die Zeit mit Zeigern und Ziffernblatt an, sondern binär.

Hans Hilfiger

Die Bahnhofsuhr von Hans Hilfiker – Design

Die äußere Gestalt der europäischen Bahnhofsuhren war in früheren Zeiten stark verschieden. Inzwischen hat sich aber ein schweizerisches Design durchgesetzt, das in Varianten immer wieder kopiert wurde und wird. Die Bahnhofsuhren der Schweizer folgen dem Design von Hans Hilfiker aus dem Jahr 1944. Während sich in Europa ein grausamer Krieg mit seinen antimodernen Schrecken seinem Ende zuneigte, gestaltete Hilfiker diesen modernen, pragmatischen und vollkommen zeitlosen Entwurf. Das

Ziffernblatt ist weiß und wird beleuchtet, wenn es dunkel ist. Der Minuten- und Stundenzeiger sind schwarz und in Form von Balken gehalten. Ähnlich sehen die Minuten auf dem Ziffernblatt aus. Die Sekunde wird mit einem Zeiger angezeigt, der sich deutlich davon abhebt: Er ist rot, dünn und besitzt an seinem Ende eine Verdickung. Dies ist nicht nur von ästhetischem Reiz, sondern macht die Bahnhofsuhren auch aus der Ferne hervorragend ablesbar.

Die Bahnhöfe in Deutschland sind ebenfalls mit Uhren ausgestattet, die auf dem Hilfiker-Design beruhen. Allerdings findet man hier manchmal Variationen: Die Bahnhofsuhren sind entweder rund oder eckig, die Farbe des Gehäuses kann abweichen und ist häufig dunkelblau. Die Form der Minuten- und Stundenzeiger ist manchmal stumpf, spitz oder schweifförmig. Die Sekunde wird mit einem Zeiger dargestellt, der eine Spitze hat und einen roten Ring anstelle der Kelle. Das Ziffernblatt hat häufig keine Ziffern.

Seit 1986 stellt der Schweizer Uhrenhersteller Mondaine, im Besitz der Familie Bernheim, im patentierten Design der Bahnhofsuhr mit offizieller Genehmigung der Schweizerischen Bundesbahn her.

Bahnhofsuhr Briefmarke

PS: Die Schweizer Briefmarke mit dem Bahnhofszifferblatt wurde von Ursus Wehrli für die Schweizerische Post kreiert.


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Taschenuhren aus Silber – ein echter Hingucker

Die Taschenuhr ist die älteste tragbare Uhr überhaupt. Im Mittelalter zeigten lediglich öffentliche Uhren die Zeit an – wie z. B. die Rathausuhr oder die Kirchturmuhr – und reiche Leute hatte natürlich Uhren zuhause. Aber die Taschenuhr veränderte die Welt der Zeitmessung radikal. Sie machte es möglich, dass Menschen auch unterwegs die Zeit ablesen und gleichzeitig mit einem Statussymbol prahlen konnten.

Taschenuhren aus Silber sind dabei besonders edel. Sie fallen nicht so ins Auge wie goldene Uhren, sondern bestechen durch ein dezent hochwertiges Material, das schnell eine geschmackvolle Patina ansetzt.

Wie die Taschenuhr durch die Armbanduhr Konkurrenz bekam

Im Ersten Weltkrieg allerdings stellten Offiziere fest, dass die Taschenuhr im Feld unpraktisch und empfindlich war. Daher entwickelten Uhrenhersteller die Armbanduhr, die schon gegen Ende des Krieges auch in der zivilen Gesellschaft ein weitverbreitetes Accessoire wurde. Seitdem durchlief die Armbanduhr viele verschiedene Moden. Aber die Taschenuhr, die damit eigentlich überflüssig wurde, verschwand nie ganz. Personen, die ein besonderes Statement machen wollten, trugen sie ebenso wie Bildungsbürger oder Businessmen. In den letzten Jahren erlebt die Taschenuhr eine gewaltige Renaissance. Immer mehr Hersteller verschreiben sich dem Kleinod an der Kette, auch zahlreiche antiquarische Händler und Auktionshäuser erzielen immer höhere Preise.

Taschenuhren aus Silber: Tipps und Informationen

Taschenuhren, die aus Silber gefertigt sind, sollte man nach demselben Prinzip auswählen wie goldene Uhren: Je höher der Anteil der Edelmetalle ist, desto weniger sind andere Substanzen enthalten, die möglicherweise allergische Reaktionen auslösen könnten. Der anteilige Gehalt an Silber ist auf der Punze vermerkt, die entweder innen im Deckel oder auf der Rückseite der Taschenuhr eingeprägt ist. Antike Uhren sind von den neueren Modellen im Antik-Look zu unterscheiden.

Seit ihrer Erfindung war die Taschenuhr ein begehrter Begleiter, besonders wenn sie ästhetisch ansprechend und individuell gefertigt war. Indem man eine Taschenuhr trug, zeigte man, dass man reich, bessergestellt und kultiviert war.

Wenn Sie den Wert Ihrer Taschenuhr etwa einschätzen wollen, achten Sie auf die kunstvolle Verarbeitung der Uhr und ihren Silbergehalt. Je mehr Silber enthalten und je kunstvoller die Gestaltung ist, desto wertvoller ist die Taschenuhr. Haben Sie eine echte Seltenheit in Besitz, können Sie damit auf entsprechenden Auktionen oder Uhrenbörsen viel Geld dafür bekommen. Uhrenspezialistinnen und -spezialisten können durch Gravuren oder die Bauart Rückschlüsse ziehen, um welches Modell es sich handelt.

Häufig wurden früher Sterlingsilber oder 925er Silber verwendet. Diese galten als unempfindlich, haltbar und waren von daher gefragt. Finden Sie auf Ihrer Taschenuhr den Hinweis „doublé“ oder „Walzvergoldung“, dann hat die Taschenuhr einen Überzug aus Gold bekommen.

Ein Nachteil von Silber besteht darin, dass es an der Luft leicht oxidiert, also schwarz anläuft. Dann sollten Sie mit geeigneten Putzmitteln und einem weichen, nicht fuselnden Tuch den ursprünglichen Glanz wiederherstellen.

Es gibt auch neuere Modelle auf dem Markt, die nicht aus echtem Silber gefertigt sind, aber in der Farbe Silber. In der Regel werden diese aus Edelstahl hergestellt und oxidieren nicht. Sie sind auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich.