Skelett Taschenuhren – die Technik im Fokus

Eine Skelett Taschenuhr ist für jeden Uhrenfreund das Highlight seiner Sammlung. Bei einer Skelett-Uhr sind die verschiedenen Teile so komponiert, dass ein Blick auf das Uhrwerk und seine Funktionsweise möglich ist. Daher haben solche Uhren häufig stark durchbrochene Werkplatten, die skelettförmig sind, eine Werkabdeckung aus transparentem Glas und ein durchsichtiges Zifferblatt. Es gibt sie nicht nur als Großuhren mit Antriebsfeder, die auf dem Kaminsims oder der Kommode stehen, sondern natürlich auch als Armbanduhr und Taschenuhr.

Ein Blick in die Geschichte

Die Skelett-Uhr wurde ab etwa 1750 in Frankreich vermehrt hergestellt und trat später ihren Siegeszug z. B. in England und Österreich an. Schon Ende des 18. Jahrhunderts versuchten sich viele Uhrmacher und Uhrmanufakturen an den Skelett-Uhren. Meist sind bei diesen Uhren die Räder und Bestandteile besonders filigran gearbeitet und von jedem Ballast befreit. Die Uhr wird so gestanzt, gesägt oder gefräst, dass ihr Gehäuse auf ein Minimum reduziert ist. Dann sind die Platine, die Kloben, die Brücken oder das Federhaus durchbrochen – natürlich nur so weit, wie die Stabilität und Funktionsfähigkeit es erlauben. Ein entsprechend durchbrochenes Werk nennt man Skelettwerk.

Einen besonderen Effekt setzen bei diesen Uhren die Skelettzeiger. Das sind ausgeschnittene Zeiger, in die das Leuchtsalz eingesetzt wird.

Im Laufe der letzten Jahrhunderte hat man fast alle Uhrentypen auch als Skelett-Uhren gebaut. Die skelettierte Tischuhr gibt es seit etwa 1750. Sie stammt ursprünglich aus Frankreich. Die Konstruktionsweise dieser Uhren ist unterschiedlich. Meist sind die Platinen schmal und stark durchbrochen, um einen Blick auf das faszinierende, filigrane Werk zu erlauben. Oft hat man diese Uhren unter einen sogenannten Glassturz gestellt.

Bei den Wanduhren sind die Zifferblätter meist nur schmale Ziffernringe. Die Skelett-Stutzuhr war vor allem von 1800 bis 1850 unter den französischen Herstellern sehr bekannt.

Die Skelett Taschenuhr kann durch ein offenes Zifferblatt skelettiert sein. Es gibt ein besonders berühmtes Exemplar einer skelettierten Taschenuhr, die Abraham Louis Breguet für Marie Antoinette herstellte. Die skelettierte Taschenuhr wird unter Schweizer Uhrenherstellern seit etwa 1850 produziert und gilt seit langer Zeit als eine Spezialität dieses Uhrenlandes.

Die skelettierte Armbanduhr ist eine Entwicklung der 1930er Jahre. Die maschinell erzeugten Exemplare sind meist einfach gebaut, die handgefertigten Armbanduhren hingegen sind die Lieblinge der Sammler. Dieses erfordern bei der Herstellung einen gewissen Zeitaufwand und sind kompliziert in der Fabrikation. Es gibt manchmal attraktive Kleinserien.

Skelett Taschenuhren 2

Skelettierte Uhren bei Au Bijou

Natürlich gibt es auch bei Ihrem Uhrmacher mehrere tolle Skelett-Taschenuhren. Die zweifarbige Klassik Taschenuhr mit Handaufzug fällt besonders durch ihre zeitgemäße Eleganz auf. Sie stellt mit ihren römischen Ziffern einen echten Klassiker dar. Die Farbgebung kommt durch edelste Materialien zustande und die Rückseite ist durchsichtig für den Blick auf die Faszination der Uhrentechnik. Das skelettierte Uhrwerk ist dekoriert. Angezeigt werden eine zweite Zeitzone und eine kleine Sekunde. Es gibt auch eine Tages- und Nachtanzeige. Das Design ist leicht historisierend und retro. Gleichzeitig baut die Uhr auf eine hochwertige Mechanik.

In Basel finden Sie diverse Skelett Taschenuhren bei Au Bijou Uhren & Schmuck

Skelettuhren- Designerische Meisterwerke

Skelettuhren existieren seit vielen Jahren, um genau zu sein seit ca 1750. Durch ihr besonders auffälliges und luxuriöses Design wurde diese Uhr zu einem regelrechten Klassiker, der sogar heute noch von vielen Herstellern Produziert und von vielen Männern und Frauen gekauft wird.

So werden Skelettuhren hergestellt

Handarbeit Uhren
Uhrenbearbeitung durch Handarbeit

Bei einer Skelettuhr werden erst alle Bauteile gleich wie bei normalen Uhren hergestellt. Jedoch werden anschließend das Ziffernblatt, der Boden und das Uhrwerk weiter bearbeitet. Durch Stanzen, Sägen, Feilen und Fräsen werden diese Bauteile reduziert, so dass Aussparungen entstehen. Durch diese Aussparungen kann man dann das Uhreninnere betrachten. Unterschiede entstehen bei den verschiedenen Herstellern. Manche verbauen ein Glas am Boden, so dass das Innere nur von unten gesehen werden kann. Andere legen Wert auf die Draufsicht und reduzieren so Großteils das Zifferblatt. Unterschiede gibt es auch bei der Produktion an sich. Um den Preis relativ gering zu halten werden viele Skelettuhren in großen Stückzahlen produziert. Dort werden dann alle Aussparungen von Maschinen voll-automatisch heraus gearbeitet. Andere Hersteller legen jedoch großen Wert auf Handarbeit, doch dann sind es teure, aber einzigartige Unikate.

Die Geschichte der Skelettuhren

1750 entstanden die ersten skelettierten Tischuhren in Frankreich. Später verbreiteten sie sich auch in England und Österreich. Damals wurden stark durchbohrte Platinen verwendet. Häufig findet man solche Uhren unter einem Glassturz. Auch Wanduhren wurden oftmals skelettiert, in der ersten hälfte des 19. Jahrhunderts waren Stutzuhren in Frankreich sehr beliebt. Bei den Stutzuhren waren die Zifferblätter auf schmale Zifferringe reduziert.

Ab Mitte des 19. Jhs. kamen dann skelettierte Taschenuhren auf den Markt. Eine der bekanntesten Uhren dieser Kategorie wurde von Louis Breguet für Marie Antoinette gefertigt. Später erschienen dann die skelettierten Armbanduhren, die bis heute noch eine wichtige Rolle für die Uhrengeschichte spielen.

Die Zeno-Watch Basel Retro Skelettuhr

limierte Uhr

Der schweizerische Uhrenhersteller Zeno-Watch Basel entschloss sich auch dazu seine Retro XL Reihe durch eine Skelettuhr zu erweitern. Diese besonders schöne und edle Armbanduhr wurde auf eine geringe Stückzahl von 300 begrenzt. Außerdem wurde sie für die deutschsprachige Auszeichnung „goldene Unruh“ nominiert.

Verarbeitung

Besonder auffällig an dieser Uhr ist das Design des Ziffernblatts. Durch Fräsen wurden hier interessante und ansprechende Formen hinein gearbeitet. Das Ø41,5mm Gehäuse ist aus Edestahl und wurde mit PVD geschwärzt. Verbaut wurde außerdem ein mechanisches und skelettiertes Schweizer Päzisions Uhrwerk Caliber Unitas 6497, das per Hand aufgezogen werden muss. Die Zeiger sind schmal und gebläut und zeigen die Uhrzeit auf einer aufgedruckten, weißen Minuterie an. Desweiteren wurden 17 Rubinlagersteine verwendet. Um die Uhr vor Schäden zu bewahren entschied sich Zeno-Watch für eine Incabloc Stosssicherung und für ein Spahirglas, was als der König der Uhrengläser bezeichnet wird, da die Kratzfestigkeit mit einer Härte von 2100 Vickers nur von einem Diamanten übertroffen wird.

Besonderheiten

einzigartige Armbanduhr

– hochglanzpoliertes Edelstahlgehäuse)
– Mineralglasboden (Sicht auf das Werk)
– extra grosse Aufzugskrone (Doppel-O-Dichtungen)
– kratzfestes Saphirglas (flach)
– geprägtes Kalblederband (schwarz)
– Edelstahl Dornschliesse
-3 ATM wasserdicht
– 21’600 Halbschwingungen/h
– Gangreserve bis 50h

Hier kann man Momentan noch 3 der stark limitierten Uhr kaufen!


Beitrag von Lukas Vossler

Skelettuhren: Der Trend für den Sommer

Lange Zeit waren Skelettuhren nur als High-End-Modelle namhafter Luxusmarken erhältlich. Doch spätestens seit diesem Sommer erfreuen sich die Varianten, bei denen das eigentliche Uhrwerk im Mittelpunkt steht, auch im niedrigen und mittleren Preissegment hoher Beliebtheit. Kaum eine Marke verzichtet noch darauf, zumindest eine der erfrischend anders wirkenden Uhren im Sortiment zu führen.

Was ist eine Skelettuhr?

Uhrwerk

Eine Skelettuhr oder auch skelettierte Uhr lässt sich praktisch ins Innere schauen. Denn wo sonst das Ziffernblatt ist, lässt die Skelettuhr bewusst einen Freiraum, damit der Betrachter die ganze Pracht des mechanischen Uhrwerks begutachten kann. Dabei kann es verschiedene Varianten geben: Einige Uhrenhersteller lassen das Ziffernblatt bis auf den äussersten Rand komplett weg, andere nur einen kleinen Teil und wieder andere Uhren weisen interessante Muster auf.

Zugegeben, die Optik der Skelettuhren ist weder elegant noch ruhig oder glatt – das soll sie aber auch gar nicht sein. Bewusst soll der Blick des Betrachters für einen Moment festgehalten werden und sogar im ersten Moment Skepsis auslösen. Die Optik der Uhr ist nicht einfach im Vorbeigehen zu erfassen, sie erfordert ein genaueres Hinschauen. Damit mögen Skelettuhren vielleicht nicht zur eleganten Abendgarderobe passen, ein sommerliches Outfit werten sie aber ohne Zweifel auf.

Im Fokus: Skelettuhren von ZENO

Skelettuhr Zeno

Besonders viele skelettierte Uhren hat die Schweizer Uhrenmarke ZENO im Programm. Dabei bettet ZENO das unruhige Ziffernblatt aber in eine sonst schlichte Uhr ein, um für einen angenehmen Kontrast zu sorgen. Auch die Uhrzeit lässt sich dank einem klaren, breiten Rand einwandfrei ablesen, ohne dass die Mechanik hierbei störend wirken würde. Wer sich für eines der Modelle interessiert, findet die Skelettuhren hier im Shop.