Bereits im Jahr 1893 wurde das schweizer Unternehmen Wenger gegründet. Bekannt geworden ist Wenger vor allem als einer der beiden Originalhersteller des Schweizer Taschenmessers. Seit Ende der 1980er werden aber auch Uhren produziert, die vor allem sportlich und teils wuchtig wirken. Noch heute befindet sich die komplette Uhrenproduktion in der Schweiz, so dass für alle Produkte eine 3-jährige Garantie gegeben wird.
Wenger in der Kurzübersicht
Gründung: 1893
Sitz: Delémont, Schweiz
Besonderheit: Originalhersteller des Schweizer Taschenmessers
Das Unternehmen Wenger wurde bereits im Jahr 2005 vom Konkurrenten Als Marke ist Wenger aber nicht nur eigenständig, sondern sich selbst treu geblieben. Selbst neue Uhrenmodelle wie der Attitude Chronograph zeichnen sich noch immer durch Sportlichkeit aus. Die Uhr ist vor allem für den Alltag entwickelt worden, weshalb sie über ein robustes Edelstahlgehäuse verfügt. Die großen, weißen Ziffern sind auf dem schwarzen Ziffernblatt gut zu erkennen und werten die Uhr gleichzeitig optisch auf.
Farbenfroh und frisch
Auch bei den Damenuhren dominieren sportliche und alltagstaugliche Modelle wie die Wenger Field Fashion. In knalligem Rot gehalten setzt die Uhr optische Akzente – vor allem im grauen Herbstalltag ein echter Hingucker. Dennoch wirkt das Modell an sich keineswegs kitschig oder zu farbenfroh. Denn die Uhr selbst ist durch die silbernen Zahlen, Zeiger und Gehäuse bewusst schlicht gehalten.
Die Blätter fallen von den Bäumen, der Wind wird kälter und die Mode auf den schweizer Straßen wird wieder etwas bedeckter. Oder anders ausgedrückt: Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm natürlich auch die neusten Uhren-Trends. Dominant sind in diesem Jahr vor allem dezente Rot- und Bordeaux-Töne. Aber auch das klassische Braun darf weiterhin an den Handgelenken getragen werden.
Optische Akzente setzen
Rottöne sorgen für echte Highlights am Arm, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Bestes Beispiel: die Harvard Flat von ZENO (links im Bild). Elegant passt sie sich vielen dezenten Herbstfarben des eigenen Outfits an. Aufgrund des bewusst weiß gehaltenen Ziffernblatts wirkt die Uhr aber zu keinem Zeitpunkt zu bunt oder gar knallig. Im Gegenteil, die klaren Ziffern und Zeiger verleihen der Harvard Flat eine gewisse Eleganz.
Ebenfalls aus dem Hause ZENO stammt die deutlich auffälligere Chelmsford Tonneau (rechts im Bild). Die Quartz Damenuhr ist mit einem tiefroten Armband versehen, das sich klar vom goldenen Gehäuse und schwarzem Ziffernblatt der Uhr abhebt.
Bedeckt und stilvoll
Brauntöne sind für den Herbst ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl und zudem sehr zeitlos. Die Mondphasenuhr aus dem Hause DUWARD wirkt durch das vergoldete Ziffernblatt gepaart mit dem hellbrauen Lederarmband sehr unaufdringlich. Das Besondere an der Uhr: Der blaue Sternenhimmel in der Mitte zeigt die aktuelle Mondphase an.
Das Ticken einer Uhr klingt in den Ohren von Mechanik-Liebhabern wie Musik. Es dient aber auch dem praktischen Zweck der Gangdiagnose. Hochwertige Uhren werden vom Uhrmacher unter anderem mit einer Zeitwaage geprüft, damit sie die Zeit viele Jahre sekundengenau anzeigen.
Die Ganggenauigkeit mechanischer Uhren kann von Tag zu Tag variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Position der Uhr, den Bewegungen Ihres Arms sowie der Temperatur oder der Umgebung.
Folgende maximale Gangabweichungen entsprechen der Norm
pro Tag pro Woche
Uhren mit Handaufzugwerk: – 5 bis + 19 Sek – 15 bis + 80 Sek
Uhren mit Automatik Uhrwerk: – 6 bis + 20 Sek – 20 bis + 90 Sek
Uhren mit Gangzertifikat: * – 3 bis + 10 Sek – 10 bis + 60 Sek
Uhren mit Batterie (Quartz): – 0.7 bis + 1.0 Sek
Die aufgeführten Gangabweichungen hängen meist von Faktoren ab, die der Uhrmacher nicht beeinflussen kann z.B. schwankende Temperaturen, wechselnde Luftdruckverhältnisse, Erschütterungen der Uhr, unregelmässiges Aufziehen bzw. Verschmutzung.
Jeder „belastet“ seine Uhr unterschiedlich. Je nach Alter oder Vitalität des Träges (viel oder wenig Bewegung, bzw. Erschütterungen), seinen Gewohnheiten (oft ausser Haus, regelmässig in klimatisierten Räumen, trägt die Uhr nachts, erledigt handwerkliche Arbeiten oder arbeitet im Büro…). Dies kann zu Änderungen der Gangwerte führen. Vor allem in den ersten zwei Tragemonaten kann die Ganggenauigkeit schwanken. Ab 50-60 Tage Tragezeit, pendelt sich der Gang in der Regel ein, so dass nun der tatsächliche Gangwert gemessen werden kann.
Eine mechanische Uhr sollte also, wenn Sie nicht stark von der Norm abweicht, nicht vor 2 Monaten ab Kaufdatum einreguliert werden. Wenn Sie Ihre Uhr regulieren lassen möchten, wenden Sie sich primär an ihre Verkaufsstelle. Diese wird Sie entsprechend beraten.
Betrauen Sie nur eine autorisierte Verkaufsstelle mit der Pflege und Instandsetzung ihrer Armband-uhr. Wir übernehmen keine Garantieleistung, wenn die Service-Anleitung nicht beachtet wurde.
* Chronometer Uhrwerke wurde in verschiedenen Lagen und Temperaturen einreguliert, kontrolliert, entmagnetisiert. Werk einzeln nummeriert, zu jeder Uhr liegt ein offizielles COSC-Gangzeugnis bei. (Chromometer-Uhrwerkprüfung nach DIN 8319)
Vom Rohling bis zur fertigen Uhr
Jeder Schritt der Uhrenproduktion erfordert ein Höchstmass an Präzision. Nur exakt gefertigte Komponenten ergeben später ein ganggenaues Uhrwerk, das den hohen Ansprüchen der Uhrenträger gerecht werden kann. Bei der Herstellung setzen Uhrenproduzenten wie MONDAINE oder ZENO-WATCH BASEL daher auf zahlreiche Prüfverfahren, die während der kompletten Produktion immer wieder durchgeführt werden:
Automatische Messvorrichtungen, in die einzelne Komponenten eingespannt werden. Bis auf den Tausendstel Millimeter kann die Grösse der Teile ermittelt werden.
Optische und manuelle Kontrollen mittels Profilprojektor an einem Leuchttisch. Die fertige Uhr wird detailliert mit einer vielfach vergrösserten technischen Skizze abgeglichen.
Einsatz von Zeitwaagen, die den genauen Gang mechanischer Uhren prüfen.
Abschliessende Kontrolle aller Funktionen durch den Uhrmacher.
Welche Verfahren die jeweiligen Hersteller im Detail einsetzen, unterliegt natürlich in gewisser Weise dem Betriebsgeheimnis. Fakt ist aber, dass vor allem Schweizer Uhrmacher viel Wert auf umfangreiche Kontrollen liegen – mit Qualitätsvorteilen für den Kunden.
Pure Eleganz von Eterna
Diese kleine New Old Stock Damenuhr von Eterna überzeugt nicht nur durch ihr 18 Karat Goldgehäuse. Vor allem das Schweizer Präzisions-Quartzwerk besticht durch seine hohe Präzision. Dank der schwarz/goldenen Stabzeiger und des matt-beigen Zifferblatts lässt sich die Zeit auf den ersten Blick ablesen. Abgerundet wird das edle Design durch ein braunes Echtlederarmband, das sich fast jedem Outfit anpasst.
Unaufdringliche Stärke von LUMINOX
Rein optisch macht die LUMINOX Field Atacama natürlich einen ganz anderen Eindruck. Für das Männerhandgelenk bestimmt, wirkt sie wuchtig und präsent. Aufgrund der Farbkombination aus silbernem Edelstahlgehäuse und blauem Zifferblatt wirkt sie aber keineswegs aufdringlich. Rein funktional gleichen sich Field Atacama und das Modell von Eterna aber. Auch LUMINOX setzt auf einen geprüften Schweizer Präzisions-Chronographen.
Das Schweizer Familienunternehmen Mondaine ist der Produzent der berühmten Bahnhofsuhr. Das edle Design wertet dabei nicht nur jede Bahnhofshalle auf, sondern dient auch in vielen Haushalten als stilvolles und zugleich nützliches Accessoire.
Die Mondaine Wanduhren sind mit einem Präzisions-Quartzwerk ausgestattet, das die Zeit sekundengenau anzeigt. Durch die markanten Minuten- und Stundenzeiger in schwarz sowie die berühmten Kellen-Sekundenzeiger in rot lässt sich die Uhrzeit auf den ersten Blick ablesen. Gleichzeitig überzeugt die Uhr durch ihr Design und sorgt für etwas Farbe in der Küche. Wer es lieber schlicht mag, findet sie Mondaine Wanduhr auch im klassischen silber. Egal für welches Modell sich Uhrenliebhaber entscheiden, die Wanduhr ist schnell mittels eines einzelnen Nagels in der Küche befestigt.
Mondaine auch im Schlafzimmer ein Hingucker
Neben der Wanduhr produziert Mondaine unter anderem auch Wecker, die in ganz ähnlichem Design gehalten sind. Die Modelle sind in auffälligem rot, klassischem schwarz oder schlichtem weiß erhältlich. Dank des leisen Zeigers und des zuverlässigen Alarms weckt der Mondaine Wecker immer genau im richtigen Moment. Über die Soft-Touch-Oberfläche lässt sich das Ziffernblatt im Dunkeln kurz beleuchten, um auch in der Nacht einen Blick auf die Uhr werfen zu können.
Blau weckt zahlreiche Assoziationen. Die Farbe steht für Luft, Wasser oder einfach schlichte Eleganz – auch bei Armbanduhren. Der Satz „Blau ist das neue Schwarz“ ist aber wenig treffend. Die Farbe ist schließlich nicht neu, auch wenn sie bei Uhren gerade wieder im Trend ist. Schon seit Jahrzehnten zählt ein gedecktes Blau neben Schwarz vor allem im Geschäftsalltag zum guten Ton.
Mondaine Helvetica in stilvollem blau
Perfekt für den Business-Look oder als schlichtes Accessoire zur Abendgarderobe eignet sich die Mondaine Helvetica. Das Modell für sie (links) überzeugt durch ein bewusst schlicht gehaltenes Ziffernblatt, das in dunklem blau erscheint. Für optische Akzente sorgen goldene Ziffern, Zeiger und Gehäuse. Das Ziffernblatt der abgebildeten Herrenuhr (rechts) ist deutlich größer, die Uhr wirkt aber ebenso stilvoll wie die Variante für die Dame. Durch das silberne Edelstahlgehäuse passt die Uhr zudem sowohl zu schwarzen als auch zu blauen Anzügen.
Blau als nützliches Hilfsmittel
Weniger stilistische, aber dafür praktischere Gründe hat die Verwendung der Farbe Blau bei der LUMINOX Space. Dank des dunkelblauen Ziffernblatts und der weißen Ziffern lässt sich die Uhrzeit sehr gut ablesen. Durch die H3-Trigalight-Leuchtmarkierung der Ziffern wird dieser Effekt sogar noch verstärkt. Und auch optisch überzeugt das Zusammenspiel aus blauen Ziffernblatt und dunkelgrauem Gehäuse durchaus, so dass sich die LUMINOX Space an jedem Handgelenk sehen lassen kann.
Bereits vor ein bis zwei Jahren begann ein Trend, der sich auch 2016 fortsetzt: Armbanduhren werden wieder kleiner. Größen zwischen 39 und 43 Millimeter bei Herren und 36 bis 40 Millimeter bei Damen sind angesagt und überzeugen durch dezente Eleganz.
Hersteller reagieren auf den Trend
Längst haben auch die Uhrenproduzenten auf die Nachfrage nach kleinen, aber hochwertigen Uhren reagiert. So auch die traditionsreiche Uhrenmarke Junghans, die seit 150 Jahren für zukunftsweisende Technik, ansprechendes Design und Innovationsfreudigkeit steht.
Die Junghans Spektum verfügt etwa über einen Durchmesser von lediglich 36 oder 41 Millimeter, wodurch sie sich sanft an jedes Handgelenk schmiegt. Das moderne Design gepaart mit dem absolut präzisen Multifrequenz Funkuhrwerk ist eine absolute Meisterleistung.
Deutlich klassischer ist die Junghans Max Bill, rechts in der eleganten Kombination aus schwarzem Lederband und altweißem Zifferblatt zu sehen. Dank des schlichten und klaren Stils sowie des nur 38 Millimeter großen Zifferblatts macht die Uhr sowohl bei vornehmen Abendveranstaltungen als auch im Alltag eine gute Figur. Bei uns im Shop gibt es die Max Bill und weitere Uhren von Junghans mit kleinen Zifferblättern in vielen Farbkombinationen, die sich gleichermaßen für Frauen- und Herrenhandgelenke eignen.